Do something different !

Die „Do-something-different-Regel“ ist ganz einfach: 

Ersetze jeden Tag eine Deiner Routinen durch eine Variation.

Unser Erwachsenenleben besteht zu einem erschreckend hohen Teil aus Routinen: Aufstehen, Duschen, immer auf dem gleichen Weg zur Arbeit fahren, irgendwie immer alles gleich machen. Hat ja auch Vorteile.

Hat aber auch Nachteile. Du verpasst was. Das Vorgehen ist so: Du machst jeden Tag eine Sache anders, als sonst:

– Fahr statt mit der Straßenbahn mit dem Fahrrad zur Arbeit

– Erledige die Routineaufgaben Deiner Arbeit mal in einer anderen Reihenfolge oder mit einer anderen Methode

– Beantworte Deine Arbeitsemails während der Arbeitszeit im Park sitzend mit dem iPad

– Koch etwas, was Du noch nie gekocht hast

– Ruf mal einen alten Schulfreund an

– Geh in einen ganz ganz schlechten Kinofilm

– ….

Du wirst überrascht sein, wie oft Du eine Verbesserung feststellst. Bei schönem Wetter wirst Du viel öfter mit dem Rad zur Arbeit fahren und das Büro ist nicht mehr Dein einziger Arbeitsplatz. 

Im wirklich äußerst empfehlenswerten Buch: „Machen, nicht denken!“ habe ich jetzt auch gelesen, dass das auf wissenschaftlich „Do-something-different“ heißt. ich dachte vorher immer, ich hätte das selbst erfunden, und habe es immer die „10-Prozent-Regel“ genannt. Besagte, dass man 10 Prozent der Dinge, die man tut, anders tut als sonst oder einfach etwas ganz anderes macht. Wie man es auch nennt, auf jeden Fall macht ein gerüttelt Maß an Variation glücklicher, versprochen!

Schreibt in die Kommentare, was ihr heute anders gemacht habt! Ich mache den Anfang…

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6 Gedanken zu “Do something different !

  1. Ha ha … sehr nett!

    Also – heute ist ja Sonntag – ähm, also ich habe heute folgendes anders gemacht:
    Nach dem Frühstück so kurz nach 6 Uhr, also mich zogs aus dem Bett bin ich dann gegen 6:45 Uhr zurück ins Bett gekrochen, weil ich so früh auf’n Sonntag mit mir nichts anzufangen wußte.
    Mach ich sonst ja nicht!!!

    Ich schau mal wo ich das Buch auftreiben kann. Es gibt sicher noch alltagstauglichere Dinge die sich varieren lassen.

    PS: Vielen Dank dafür, das Sie mich zur Oberpsychiaterin ernannt haben. Muss sagen, das habe ich mir auch wirklich verdient. 😉

  2. Ich bin früher immer dieselben Strecken entlang gejoggt, irgendwann bin ich auf neue Wege ausgewichen. Immer andere Schleichwege im Wald und habe mich nicht nur einmal hoffnungslos verirrt, das ist ein Heidenspaß und die Zeit vergeht wie im Flug, schnell hat man zwei Stunden rum und weiß immer noch nicht wo man ist.
    Es macht aber wirklich Spaß, aber Zeit sollte man halt mitbringen.
    Auch mal morgens zwischen Tee und Kaffee wechseln, ist man Kaffeetrinker und steht eine Woche Tee durch hat man eine wahnsinnige Genusssteigerung, wenn wieder Kaffee dran ist.

  3. Was soll ich machen, die ich kaum bis keine Routinen kenen? Meine Tage beginnen allesamt unterschiedlich und hören auch unterschiedlich wieder auf. Flexibilität scheint mein zweiter Vorname zu sein. Also müsste ich der glücklichste Mensch auf der Welt sein, was ich jetzt nicht so einfach unterschreiben würde. Ich wäre froh, wenn sich in mein Leben etwas mehr Routine einschleichen würde. Nur scheinen Routine und ich nicht so ganz gut meinteinander auszukommen. Irgendwas scheine ich falsch zu machen. 😦

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