Was wir von Tieren mit psychischen Erkrankungen lernen können

Kennen Sie eine Katze mit Zwangssymptomen? Eine depressiven Gorilla? Einen Hund mit PTSD?

Laurel Braitman erklärt in diesem TED-Talk, dass es psychische Erkrankungen bei Tieren wirklich gibt, wie man sie behandeln kann, und was wir daraus über psychische Erkrankungen bei Menschen und deren Therapie lernen können. Die Gemeinsamkeiten sind größer, als man so denkt. Ein sehr unterhaltsames Video!

 

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4 Gedanken zu “Was wir von Tieren mit psychischen Erkrankungen lernen können

  1. Wieso habe ich bisher psychische Erkrankungen nur auf Menschen bezogen? Wir entdecken immer mehr auch die Biologie hinter den Störungen. Warum sollten die Erkrankungen nicht auch andere Lebewesen betreffen, die ja einen ähnlichen Bauplan haben?

  2. Meine Katze hat Bulimie, vermute ich. Sie isst zeitweise sehr große Mengen und spuckt sie dann wieder aus. Auch finde ich, dass sie recht fixiert aufs Essen ist. Ihr BMI ist im Normbereich. Häufig ist sie launisch. Fragen zur Körperwahrnehmung beantwortet sie nicht.
    Oder?! ;-))
    (o.k., ich weiß, darüber macht man keine Witze, aber ich konnte nicht widerstehen…)

  3. Ich finde der Hospitalismus zeigt ziemlich genau, das Mensch und Tier sich da nicht so unähnlich sind.
    Meiner Meinung nach entstehen die meisten Verhaltensstörungen beim Tier, weil sie nicht artgerecht gehalten werden.
    Lassen wir mal die Erkrankungen beim Menschen, die durch erbliche Faktoren und physische Schäden verursacht werden, beiseite, was beleibt da übrig?
    Die meisten davon, die ein Fall für den Psychiater werden, wurden ganz sicher nicht artgerecht gehalten, sondern gequält, traumatisiert, nicht geliebt, überfordert, alleine gelassen……….

    Warum sollte das Tier weniger Schäden unter der Obhut der Menschen davon tragen, als der Mensch selber und umgekehrt?

    Können wir wirklich aus den Erkrankungen von Tieren noch so viel lernen, was uns beim Menschen verborgen bleibt?
    Wir schaffen es ja nicht einmal aus den psychischen Reaktionen unserer Artgenossen etwas zu lernen und umzusetzen, das ihnen in der Zukunft einen artgerechten Umgang sichert.
    Wir schauen noch nicht einmal bei uns selber genau hin, vielleicht weil wir die Kranken unserer Gesellschaft einfach nicht genug mögen, um das zu können?
    Tiere mögen die meisten, glauben immer zu wissen weshalb sie einen Schaden haben und wie man ihnen ein besseres Leben bescheren kann.

    Ist das Tier in dem Falle nicht irgendwo eine Projektionsfläche und erhält die Aufmerksamkeit die dem Menschen den man jeden Tag sieht, verwehrt wird?
    Vielleicht ist man eher gewillt dem Tier „zuzuhören“ weil der Mensch über dem Tier steht, es ausgeliefert ist und egal wie gut es der Mensch meint, er ist es der die Macht hat und genau das gibt den meisten ein gutes Gefühl.
    Eigentlich ist das der Grund weshalb Mensch und Tier krank werden, weil jemand über ihnen steht und das ausnutzt, Freiheiten eingeschränkt werden.

    Das ist doch schon ein ziemlich blöder Kreislauf, der Schwache wird durch den Stärkeren krank und um gesund zu werden muss der Schwache wieder dem Stärkeren vertrauen, wenn er dann bockig wird, nicht mehr vertrauen kann, wendet man sich ab und sagt selber schuld.
    Beim Tier setzt sich hingegen der selbe Mensch mit einem Knochen auf den Zwingerboden und wartet tagelang geduldig ab, bis es vertrauen fasst, das Tier gibt dadurch das Gefühl das der helfende Mensch etwas ganz besonderes ist, der einzige dem es absolut vertraut.
    Wird den Menschen vielleicht nicht gerne Zeit und Mühe geopfert, weil bei ihnen selten dieses Gefühl entsteht, das man der Held ist, das man der ist der ganz oben steht, der einzige Freund.
    Gefühle die dazu animieren dem Tier zu helfen, aber beim Menschen oft dafür verantwortlich sind das es ihnen nicht gut geht.

    Das arme Tier muss das ausbaden, was die Menschen nicht mehr bereit (oder in der Lage?) sind sich gegenseitig zu geben, wer würde da nicht einen knacks bekommen.

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