Trimipramin

Trimipramin war früher ein häufig eingesetztes Antidepressivum. Heute wird es in der Schlafmedizin noch gerne verordnet, aber kaum noch als Antidepressivum. Warum ist das so?

Trimipramin

  • wirkt über mehrere Stunden stark sedierend; über anticholinerge und antihistaminerge Wirkungen vermittelt.
  • wirkt schlafanstoßend; über eine Blockade der 5-HT2-Rezeptoren.
  • wird daher überwiegend als Schlafmittel eingesetzt. In dieser Indikation wird es weiterhin gerne verordnet, da es keine REM-Schlaf-Störungen und keine Abhängigkeit bewirkt und auch bei längerer Gabe seine Wirkung behält.
  • wirkt nur schwach antidepressiv, da es anders als andere trizyklische Antidepressiva fast keine Serotonin- oder Noradrenalin Wiederaufnahmehemmung zeigt.

Geschichte

Trimipramin ist eines der ganz alten trizyklischen Antidepressiva. In Deutschland ist es unter dem Handelsnamen Stangyl® bekannt geworden. Als noch keine wirkstarken SSRI zur Verfügung standen, wurde es auf breiter Basis als Antidepressivum verordnet. Allerdings verursacht es in den höheren Dosierungen, die zur Behandlung einer Depression erforderlich sind, ausgeprägte Nebenwirkungen, insbesondere Mundtrockenheit. Seit es besser verträgliche SSRI gibt, wird Trimipramin eher als Schlafmittel verordnet; im Rahmen von Depressionen üblicherweise in Kombination mit einem gut verträglichen SSRI.

Pharmakologie

Trimipramin hat eine sehr ausgeprägte anticholinerge und antihistaminerge Wirkkomponente, was die starke sedierende Wirkung erklärt.

Trimipramin blockiert den 5-HT2-Rezeptor, was eine schlafinduzierende Wirkung haben soll.

Anders als andere trizyklische Antidepressiva verursacht Trimipramin praktisch keine Serotonin- oder Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmung. Aufgrund dieses ungewöhnlichen Rezeptorprofils wird es als „atypisches Antidepressivum“ bezeichnet. Der antidepressive Effekt von Trimipramin ist eher gering.

Klinischer Einsatz

Trimipramin ist zugelassen zur Behandlung von Depressionen mit den Leitsymptomen Schlafstörungen, Angst und innere Unruhe. Die hohen Dosierungen, die zur Behandlung von Depressionen nötig wären (100-400 mg pro Tag), werden aber zumeist aufgrund von Nebenwirkungen wie Mundtrockenheit und Müdigkeit nicht vertragen.

Praktisch spielt Trimipramin daher eher in der Therapie der Schlafstörungen eine relevante Rolle. Der 5-HT2-Rezeptorblockade wird eine schlafanstoßenden Wirkung zugeschrieben, die anticholinerge und antihistaminerge Komponente verursacht eine mehrere Stunden anhaltende Sedierung. Daher wirkt Trimipramin schon in verträglicheren Dosierungen zwischen 25 und 100 mg gegen Einschlafstörungen und Durchschlafstörungen. Es macht nicht abhängig und verändert nicht den REM-Schlaf, daher kann es auch langfristig verordnet werden.

Auch bei chronischen Schmerzstörungen wird Trimipramin noch erfolgreich eingesetzt.

Dosierung

  • als Schlafmittel: 25-75 mg zur Nacht
  • als Antidepressivum: 100-300 mg (zugelassen bis 400 mg) mit abendlichem Schwerpunkt
  • bei chronischen Schmerzen: 50-150 mg zur Nacht
  • Dosisänderungen bei Eindosierung und Abdosierung in 25-50 mg Schritten vornehmen

Nebenwirkungen

Trimipramin muss als relativ nebenwirkungsreich eingeordnet werden. Zu erwarten sind die typischen vegetativen Nebenwirkungen der anticholinergen und antihistaminergen trizyklischen Antidepressiva, insbesondere Sedierung, Mundtrockenheit, Hypotonie, Akkomodationsstörungen, Miktionsstörungen, ferner Gewichtszunahme und manchmal Blutbildveränderungen. Abruptes Absetzen kann problematisch sein, daher sollte dies ebenso wie die Eindosierung in kleinen Schritten von 25-50 mg pro Tag erfolgen.

Mein persönliches Fazit

Als Antidepressivum ist Trimipramin aufgrund seiner kaum vorhandenen Serotonin-Wiederaufnahmehemmung nicht gut geeignet. Es hat seinen Platz in der Behandlung von Schlafstörungen, da es nicht abhängig macht, den REM-Schlaf nicht stört und über lange Zeit eine gute Wirkung behält. Allerdings kann es vor allem bei höheren Dosierungen schnell eine Vielzahl von Nebenwirkungen verursachen, die man im Auge behalten muss. Ich selbst verordne es nur sehr selten.

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19 Gedanken zu “Trimipramin

  1. In der Praxis haben wir es noch vergleichsweise häufig im Einsatz, ebenfalls ausschließlich als Schlafmittel. Von Vorteil ist da auch die Möglichkeit, das Medikament in Tropfenform einzunehmen, was dem Patenten eine individuelle Dosierung ermöglicht.

  2. Meine persönliche Erfahrung mit Trimipramin-Tropfen:
    Anfangs wirklich stark sedierend und angstlösend, selbst bei geringer Dosis.
    Langes Durchschlafen ohne weiteres möglich. Aber Hangover bzw. leichtes „neben sich stehen“ bis den Mittag eigentlich normal.
    Wenn es nicht verdünnt genug eingenommen wird, ist ein brennendes Gefühl in Hals und Magen beim Aufwachen fast garantiert.
    Insgesamt für mich ein eher unangenehmes Mittel.
    Bessere Erfahrungen habe ich mit dem Neuroleptikum Promethazin gemacht. Ähnliche Wirkung, ohne Hangover, ohne Magenbrennen, ohne Toleranzentwicklung.

    • Ich nehme trimiparin zum schlafen allerdings in einer Dosis von 200mg und ich verspüre auch nach einer Stunde keine Müdigkeit früher nahm ich auch atosil also promethazin da dies aber ein abhöngigkeitspotenzial hat verschreibt mir mein jetziger Arzt es nicht mehr früher nahm ich auch zur kurzzeitbehandlung zolpidem 10mg was in ganz anderen Dimensionen wirkt es macht sehr müde man schlägt garantiert 7 bis 9 Stunden und bei mir war es jedenfalls so das ich früh immer sehr fit war und gar nicht mehr müde bei trimiparin ist das anders manchmal schlafe ich bis 16 oder 17 Uhr ich habe schon mit meinem Arzt darüber gesprochen auch weil ich an hypnogagie leide und zolpidem die Phasen meiner Halluzinationen und einer starre in der einschlafphase überspringt mein jetziger arzt verschreibt mir dies allerdings auch nicht mehr Fazit trimiparin schön und gut aber nicht wirksam genug für mich zum einschlafen zum durchschlafen ja

  3. Trimipramin wird – neben anderen Trizyklika – gerne in der Schmerztherapie eingesetzt, zumindest dort, wo ich Patient bin. Natürlich in wesentlich geringeren Dosierungen als als AD – so 12.5 – 25 mg täglich. Dann ist es auch kaum – zumindest abends genommen – sedierend. . Man geht bei chronischen Schmerzen von einem Serotonindefizit aus.

  4. Ich würde noch folgende Ergänzungen vornehmen:

    Trimipramin gilt als das Antidepressivum mit der stärksten sedierenden Wirkung. Dies wird allgemein der Strukturverwandtschaft mit Levomepromazin zugeschrieben.

    Traditionell wurde Trimipramin wegen seines Imipramin-Kerns den trizyklischen Antidepressiva zugeordnet. Wenn man sich aber heute die pharmakologischen Eigenschaften und die Chemie der Substanz neutral anschaut, ist es als atypisches Antidepressivum/atypisches Neuroleptikum einzuordnen. Es ist im Grenzbereich zwischen diesen beiden Substanzklassen zu lokalisieren.
    Denn bei vernachlässigbarer 5-HT und NA-Wirkungen besteht ein signifikanter DA-Antagonismus.

    Dieser dürfte das Wirkprofil, insb. in den für trizyklischen Antidepressiva erforderlichen Dosisbereichen ab 150mg, erheblich prägen. Die antidepressive Wirkung dürfte am ehesten mit der Unterdrückung der Cortisolsekretion zu erklären sein. Ansonsten könnte ich mir vorstellen, dass sich in heutigen Studien ein antidepressiver Effekt, der die Einordnung als Antidepressivum rechtfertigen würde, nicht mehr nachweisen ließe.

    Als Nebenwirkung würde ich unbedingt noch Kohlenhydratheißhunger anführen bei Dosierungen ab 50mg.

    Widersprechen würde ich der Anfangsdosis von 25mg in hypnotischer Indikation. Das dürfte überholte Gewohnheit aus der Vergangenheit sein, wo man auch noch ganz ungeniert Trimipramin als „Antidepressivum“ verordnet hat. Wenn bei Doxepin bereits Dosierungen von 1 – 5mg nachgewiesenermaßen erfolgreich sein sollen, dürfte das erst Recht für Trimirpramin gelten. Ich würde jedem Arzt mal empfehlen, selber 10-15 mg oder auch 25 mg auszuprobieren, um zu sehen, wie die Hangover-Effekte sich auswirken und die durchschlagende sedative Wirkung zu erleben. Und dann würde ich gerne mal sehen, dass der Arzt geistig rege am nächsten Tag praktiziert. Hätten die Ärzte mal selber Doxepin u.ä. ausprobiert, hätten sie schnell gesehen, dass es Evidenzen dafür gibt, dass auch geringste Dosen wirksam sein können. Auch wenn es im stationären Setting vielleicht andere Erfahrungen gibt, muss man differenziert bleiben.

    • wie gesagt, Schmerztherapeuten wissen das und verordnen wesentlich weniger. Der Patient soll ja arbeitsfähig bleiben und nicht beinahe komatös, man muss auch Auto fahren etc. . Wie man die 25er Tabletten teilt, ist dann freilich meine Sache gewesen. Ich bekam auch nur 12.5 mg zur Nacht, also eine halbe Tablette, keinesfalls die 150 mg , die hier im Artikel genannt wurden, und auch sonst niemand hat soviel bekommen. Auch das Abdosieren in 25er – Schritten (oder gar 50er) erscheint mir zu forsch. Erfahrungsberichte über Schwierigkeiten beim Trimipraminausschleichen hier nachzulesen:
      http://adfd.org/austausch/search.php?keywords=trimipramin&sid=93a1fbf076190125df58f47c6276af55

  5. Ja, ich denke auch, die 25mg kann man höchstens vertragen, wenn man bereits an diese Stoffe eingewöhnt ist oder im stationären Setting eingewöhnt wird. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine unbedarfte Person mit 25mg noch am nächsten Tag arbeits- und leistungsfähig ist. Insofern fände ich einen Dosisstart von 25mg unverantwortlich. Und das mit dem Autofahren finde ich auch einen wichtigen Hinweis!

  6. Vielen Dank für den Beitrag. Ich habe die Tropfen heute erstmals aufgrund anhaltener Schlafstörungen als kurzfristige Lösung verschrieben bekommen (N1 30ml).

    Seroquel (Quentiapin. Gnerika)hatte ich vor einiger Zeit von einem anderen Psychater verschrieben bekommen (50mg) und habe es selber nach several weeks abgesetzt, weil es mir zu krass war.

    Nun habe ich morgen früh ein Jobinterview und will einfach mal fit sein am Morgen. Daher gibt es gleich die 5 Tropfen.

    Was für mich noch interessant bzw. im Detail (mit wissenschaftlichen Quellen?) zu wissen wäre:
    Ist die längere Einnahme tatsächlich so bedenkenlos, wie ich es dem Beitrag entnehme? Oder sollte man das Medikament tatsächlich nur kurzfristig einnehmen?

  7. Habe wegen Schlafstörungen Trimipramin bekommen.Mit verheerenden Nebenwirkungen.Bei Einnahame von 20 Tropfen abends-Gefühl von Verbrennung und Herzstechen.Dann sofort starke Obstipation.Habe es nicht weiter genommen.Dann als nächste Nebenwirkung:absoluteste Schlaflosigkeit.Lärmende Nachbarn haben weiter zur Schlaflosigkeit beigetragen.Dazu habe ich auch noch eine Schlafapnoe wo keine CPAP therapie drauf anspricht.Dann wurde mir Mirtazapin verordnet von eine Bezirksklinikumarzt.Mit der Aussage nein Mirtazapin macht nicht anhängig.Konnte es seit letztem jahr juni2016 bis dato heute nicht absetzten.Meine Gehirnchmie ist so durcheinander und ich bin Kräftemässig am Ende.zwischendurch war ich so fertig und kam in einer Psychartie wo ich mit der Diagnose schwere Depressionen abgestempelt wurde.Ich leide doch nur unter Schlafstörungen.Es wurde mir auch tavor verabreicht und zum Schlafen PIpamperon.Von dem bin ich auch abhängig.Muss immer eines nehmen um schlafen zu können.Kein Arzt glaubt mir meine Geschichte.Immer will man mir eine AD aufzwingen.Hatte schon Cipralex das schwere herzprobleme
    hervorgerufn hatte und massive Atemprobleme.Musste sogar ins Unikrankenhaus eingeliefert werden.Als klar war das ich von der Psychartrie komme hat mann mir sofort eine tavor tablette gereicht.So wird man dann behandelt!!!Dann wurde mir 4 Wochen lang Tavor gegeben und kalt abgesetzt.hatte solche massiven Entzugserscheinungen das ich beinahe erstickt wäre.Jetzt bin ich so fertig das ich ohne das Mirtazapin und oder Pipamperon nicht schlafen kann.Es ist die Hölle.So macht einem das Leben keinen Spass mehr.wer hat ähnliches erlebt?Bin um jeden Hinweis dankbar wie ich dieses Problem lösen kann.

  8. Zu Hr.Teuschel.Sie müsste man anzeigen so einen Dreck wie Trimipramin gegen Schlafstörungen zu verschreiben.Es ist ein Angriff auf die Menschlichkeit so einen Mist den Leuten es zu verschreiben!!!Ich Habe von einer unwissenden Ärztin es verschrieben bekommen,die hat mein Seelenleben ZERSTÖRT.
    Die kommt nicht ungestraft davon.Überhaupt müsste man die gesamte Psychatrie und ihre unwissenden Psychiater wegsperren.psychiater sind Lügner wenn sie bahuten antidepressiva und Neuroleptika machen nicht abhängig.Lügen über Lügen.Psychopharmaka heilen nicht sie machen nur noch alles schlimmer.Ich habe eine zerstörte Schlafstruktur und kann ohne Dieses Dreckszeug nicht mehr alleine normal einschalfen.Die Ärzte müssen büßen davor koste was es wolle.Sie sollten mal diesen Dreck selber nehmen.Dann wurde ich Fehldiagnostiziert.Ich werde alle Ärzte die mich behandelt haben zur Rechenschaft ziehen.Ich habe nicht mehr zu verlieren.Mein Leben ist zerstört durch Psychopharmak.Sprengt die Psychartie in die Luft und geiselt die Psychiater eine Arztgruppe die korrupt und bezahlt wird von der Pharmaindustrie!!!!!

    • langsam runterdosieren könnte helfen, wieder ohne Trimipramin einschlafen zu können.

      Ich habe fast 3 Jahre das ähnliche Amitriptylin genommen, das konnte ich natürlich auch nicht aprupt absetzen, bzw. nur um den Preis massiver Schlafprobleme. Aber langsam runterdosieren hat gut funktioniert.

      Schon probiert, langsam runterdosieren des Trimipramin?

  9. Immer diese Lügen.Trimipramin zerstört die Schlafarchitektur.HABE es am eigenen Leib erfahren.Ich werde die ÄrzTinte zur Rechenschaft ziehen.Die AllgemeinÄrzte wissen nicht wie die Wirkungen von diesem Gift ist.Für Schlafstörungen ein Antidepressiva mit zu verschreiben. SO Jemand sollte das erst mal selber einnehmen.Heute bin ich schwerstabhängig von Sedierenden Psychopharmaka.Dieser Dreck gehört abgeschafft.Bei soviel Menschen wirken Antidepressivauf verheerend und fördern den Suizid.Seit wann lässt sich die Seele diagnostizieren? DAS ist solch ein Humbug.Gerd PostEl hat bewiesen das die ganze Psychartrie ein Scharlatanwerk ist.Man muss nicht studiert haben um so einen Beruf auszuüben.Es genügt eine Lehre als Postbote.Psychiater sind total unnötig in unserer Gesellschaft und gehören abgeschafft.Pillenverschreiber absolut unnütz.

  10. Sehr gehrte Fr.Susanne Meyer ich schreibe hier nur das was ich erlebt habe mit diesen Mist von Antidepressiva.(Trimipramin.Die Ärztin die das mir verschrieben hat habe ich angezeigt.Kennen sie den Hr.Gerd Postel???Der hat die Psychartrie als Scharlantanerie entlarvt!!!!!!!!!!!!Sind sie auch von der Pharmaindustrie gekauft worden?Solange ich noch lebe werde ich gegen die Psychiater und Ärzte vorgehen anwaltlich natürlich.Kennen die Monika Kranz?Die hat sich nach dere EInnhame von zoloft nach 14 Tagen vor den Zug geworfen.Ihr Mann streitet heurt noch gegen den Pharmakonzern.Lesen sei mal das Buch von Peter und SAbine Ansari:Unglück auf Rezept!!!Oder das interessante Buch von Peter Goetzsche:Tödliche Psychopharmaka und organisiertes Leugnen.DIE Seele lässt sich nicht diagnostizieren!!!!!Antidepressiva erhöhen auch die Suizidgefahr.Nur die Ärzte und Psychopharmaka unternehmen LEUGEN mit absoluter Abhängigkeit.Ich schreibe ihnen wieder und alle andren in zahlreichen Foren.Solange ich lebe werde ich Widerstand leisten.Sogar mit meinen Leben sollte es notwendig sein.Fr.Suasnne Meyer schalten sie mal ihr Gehirn ein und lesen sie mal das KApitel von Gerd Postel!!!!

    • Gert Postel ist mir wohlbekannt.

      Und das Problem Medikamentenabhängigkeit hatte ich selber und ich kritisiere die Behauptung, Antidepressiva würden nicht abhängig machen.

      Auf genauere Nachfrage hin wird dann nämlich von psychiatrischen Professionellen gesagt, dass Antidepressiva und Neuroleptika kein Craving verursachen, und das definiere Substanzabhängigkeit.

      Um es in dieser Genauigkeit gesagt zu bekommen, muss man aber schon sehr genau nachfragen, ansonsten bekommt man diese Einschränkung nämlich meistens nicht gesagt.

      „Keine Abhängigkeit“ bedeutet also nicht, dass man die Medikamente problemlos wieder weglassen könnte. „Keine Abhängigkeit“ bedeutet auch nicht, dass mit der Zeit nicht Gewöhnung und Wirkungsverlust eintreten würde mit der häufigen Konsequenz einer Dosissteigerung.

      Usw.

      Die DGSP schreibt es hier sehr gut https://www.facebook.com/schutzvor.zwang/media_set?set=a.2019735658253423.1073741848.100006510250074&type=3&pnref=story

      Ganz allgemein kritisiere ich die Verharmlosung oder das nicht informiert werden über Nebenwirkungen und Risiken, die in der Psychiatrie gerne dem Patienten gegenüber betrieben wird.

      Aber Ihre Kritik läuft ins Leere, wenn Sie Psychiater auch dafür verantwortlich machen, wofür deren Verschreibungen nichts können. (laute Nachbarn, Schlafapnoe, Gerät nicht tolerieren)

      Und Medikamentenabhängigkeit lässt sich oft durch langsames Runtergehen mit der Dosis beheben.

  11. Ja Fr.Meyer alles recht schön und gut.Aber die Ärzte und Psychiater sind ja von den von den Pharmaindustrien gekauft.Es findet ja hier ein Leugnen,Lügen und immer wieder hartnäckiges Gegensteuern statt.Ich habe nächste Woche wieder einen Termin bei meinem Anwalt.Ich werde alles versuchen um ein Exempel zu stat.So oder so.Aber die Pharmaindustrie steuert das Alles.Die Regeierung ist auch korrupt und dulden das.Zig tausende Menschen sterben jährlich an den Folgen von Pschopharmaka und die Sterbeunterlagen werden von den Ärzten gefälscht.Sie Peter Goetzsche.Das Buch kennen Sie?Die Ärzte ziehe ich zur Rechenschaft so oder so.Legal oder Ilegal.
    Alleine das Verschreiben von Antidepessiva gegen Schlafstörungen grenzt an krimineller Energie.Die Ärzte wissen ja nicht mal wie Antidepressiva wirkt.Dazu noch die
    Serotoninlüge.Alles Fadenscheinig.Gerd Postel hat großartige Arbeit geleistet.Ich werde die Ärztin zur Rechenschaft ziehen.Aber ich kann die Dosis nicht durch langsames Runtergehen reduzieren.Mein Körper will IRGENDEIN sedierendes Psychopharmakon das ich nehme um die Schlafphasen zu ereichen habe ich nicht.Der Körper schläft aber nicht von alllein ein.Ich bin Musiker und sehr kreativ,mein IQ ist hoch.Aber ich haben den Ärzten vertraut und sie haben mein Vertrauen ausgenutzt und dafür räche ich mich.Mag bei vielen Menschen ein absetzten möglich sein,bei mir gehts nicht.Eine Fehldiagnose hatte ich ja auch.Ich möchte das die Welt Bescheid weiß in meinem Fall und ich danke sogar Ihnen das sie mir zurückschreiben.Mein großes Problem ist das die Ärzte meinen ich habe eine Depression.Das ist nicht der Fall.Ich habe in den Kliniken mit den Ärzten einen massiven Gegenkurs gesteuert.Ich denke es wäre am besten die Klinikn zu schießen.
    Die Psychopharmaka stoßen soviele Menschen ins Unglück.Mein Leben ist kaputt gemacht worden durch die Ärzte.Sie sollen nicht ungestraft davon kommen.Ich habe nichts mehr zu verlieren.Es ist einfach scheißegal was ich einnehme ich muss zum Schlafen kommen.<Es ist genauso wie essen und trinkten.Ich war gestern arbeiten und war von 4.56Uhr bis23.30 wach.von Müdigkeit keine Spur.Habe einen anspruchsvollen Job wo ich geistig,körperlich gefordert werde.Habe mich ausgepowert.Habe nette Leute um mich,eine liebe Freundin,tolle Clique,keine störenden NAchbarn mehr.Aber von alllein kann ich nicht einschlafen.Alle Schlafhygieneregeln habe ich eingehalten.Alles versagt.Nur Psychopharmaka läßt mich in die Tiefschlafphasen kommen.Eine einmalige Einnahme von Trimipramin 20 Tropfen hat meine Leben zerstört.Es ist bis dato ein Horrorszenario wie ich lebe.Ich weiß nicht wie es weitergehen soll.Ich möchte gerne weiterleben.Aber die Psychopahamaka bestimmen meine Leben.Evtl.habe ich noch ein Jahr oder weniger Zeit bis mich die Psychopharmaka zerstört haben.

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