Die Mitte der Nacht

Die Mitte der Nacht ist ein interaktives Filmprojekt, das filmisch über Depressionen informiert. Dabei kommen Betroffene, Angehörige und Professionelle zu Wort. Aber das ist nicht alles. Tatsächlich darf jeder einen eigenen Text, Audio- oder Videobericht zu diesem Projekt beitragen. Dadurch entsteht eine vielseitige und vielschichtige Sicht auf das Thema Depressionen, und das Projekt wächst weiter.
Teil des Projektes ist der Dokumentarfilm „In der Mitte der Nacht“, der in verschiedenen Kinos und Kliniken gezeigt wird und den man auch auf DVD bestellen kann. Auf der Webseite kann man diesen Dokumentarfilm gegenwärtig nicht sehen, aber sehr viele andere kurze, teilweise interaktive Filme, die wirklich sehr sehenswert sind.
Initiiert wurde das Projekt vom Psychiater und Filmemacher Axel Schmidt und der Filmemacherin und Produzentin Michaela Kirst. Gefördert wurde es von der Deutschen Depressionshilfe, der AOK, dem LVR und dem LWL.
Surf mal auf der Seite Die Mitte der Nacht vorbei, es ist interessant dort!

2 Gedanken zu “Die Mitte der Nacht

  1. Auf Grund Ihrer Empfehlung habe ich mir „Die Mitte der Nacht“ am 13. Dezember 2018 in der Charité – Campus Benjamin Franklin angesehen. Auf die Frage, wie ich aufmerksam geworden bin, konnte ich auf Ihren Blog „Psychiatrie to go“ verweisen. Ich finde es gut, dass das Thema Depression durch diesen Filmbeitrag öffentlich gemacht wird.

    Allerdings war der Film für mich nicht aussagekräftig genug und etwas verharmlosend. Auf die Symptome wurde nicht genug eingegangen wie z. B. auf die Schlaflosigkeit. Außerdem waren die Patienten und ihre Wohnungen sehr gepflegt, und es gab ein funktionierendes Umfeld wie Familie, Verwandte, Bekannte und Hobbys. Niemand hatte existenzielle Probleme, und nichts war weggebrochen. Es gab Psychotherapie, wobei nicht dargestellt wurde, dass es evtl. schwierig gewesen wäre, einen Behandlungsplatz zu bekommen. Ich hätte mir in dem Filmbeitrag auch ostdeutsche Patienten gewünscht und Menschen, denen es in ihrer derzeitigen Phase schlechter geht, denn ich habe auch andere Patienten erlebt.

    Trotzdem hat mir die gesamte Veranstaltung mit anschließender Diskussion mit den Klinikleitung und Ärzten, an der sich rege beteiligt wurde, sehr gut gefallen, und ich würde jederzeit solche Projekte wieder besuchen.

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