Wie frage ich richtig nach Suizidalität? Video

Suizidalität Wie fragt der Arzt richtig nach  DocCheck 2019 12 11 17 06 55

Ich habe mit Mira Knauf und dem Team von DocCheck über das Thema Suizidalität gesprochen. Im Video erkläre ich, wie HausärztInnen, PsychotherapeutInnen, PsychiaterInnen und andere am besten abklären können, inwieweit eine Gefahr durch Suizidalität besteht. Dabei erläutere ich ein bewährtes Stadienmodell der Suizidalität und nenne Beispiele für konkrete Fragen. Das sechs-minütige Video findet ihr hier.

Etwas ausführlicher gehe ich im DocCheck-Podcast „Auskultiert“ auf das Thema Suizidalität ein. Den Podcast findet ihr hier.

 

Diese Berichterstattung richtet sich an Behandler. Betroffenen kann an dieser Stelle nicht geholfen werden. Schnelle, anonyme und kompetente Hilfe findest du aber unter der kostenfreien Rufnummer der Telefonseelsorge 0800 / 111 0 111 oder 0 800 / 111 0 222. Die Deutsche Depressions Hilfe kannst du unter 0800 / 33 44 533 erreichen. 

3 Gedanken zu “Wie frage ich richtig nach Suizidalität? Video

  1. Oliver S. 11. Dezember 2019 / 18:32

    Wenn man nur Suizid-Gedanken hat die einen emotional entlasten sollen und keiner echten Planung dienen, dann sollte man Suzidgedanken ggü. dem Psychiater in der Klinik verneinen. Ich habe nämlich die Erfahrung gemacht, dass der Psychiater einen im Zweifel nämlich mutwillig falsch versteht und einen erstmal dann auf Verdacht in der Geschlossenen einschließt.

    • Grüner Käse Mond 13. Dezember 2019 / 19:03

      Na und?

    • Field Man 14. Dezember 2019 / 18:06

      Wenn es sich „lediglich“ um Suizidgedanken ohne Handlungsrelevanz handelt, wenn man sich also klar von Handlungsplänen und Handlungsdruck distanzieren kann, und man absprachefähig erscheint, sollte eine Behandlung auf einer geschützten Station nicht notwendig sein. Man kann natürlich an einen Arzt geraten, der vielleicht wenig Erfahrung hat und der lieber auf Nummer Sicher gehen will. Letztlich ist der Arzt in seiner Einschätzung der Gefährdungssituation aber davon abhängig, was der Patient ihm mitteilt. Niemand kann seinem Gegenüber in den Kopf gucken. Ich sehe Ihren Beitrag kritisch, da in diesem ein wenig offener Umgang mit den behandelnden Ärzten suggeriert wird.

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