Post Traumatic Growth

TED-Talks sind immer inspirierend. Ich habe heute morgen diesen Talk von Regina Hartley gesehen, in dem sie beschreibt, warum man nicht unbedingt am besten denjenigen einstellt, der schon mit einem silbernen Löffel im Mund geboren worden ist, sondern vielleicht eher mal dem einen Job anbietet, der sich von Anfang an hat durchkämpfen müssen. Und der nicht aufgegeben hat, sondern trotz widriger Umstände seine Ziele verfolgt und erreicht hat. Sie selbst sei immer so eine Kämpferin gewesen. Guter Vortrag; wahrer Inhalt. Besonders gefallen hat mir aber ein neuer Begriff, den ich in diesem Talk gehört habe: „Post Traumatic Growth“. Die wissenschaftliche Erforschung des von ihr beschriebenen Phänomens habe ergeben, dass Menschen, die sich besonderen Herausforderungen in ihrem Leben haben stellen müssen, daraus nicht selten eine ganz besondere Stärke gezogen hätten. So habe ein großer Teil der sehr erfolgreichen Unternehmenslenker, einschließlich des Heiligen Steve Jobs, eine Legastenie, eine Adoptionsgeschichte oder eine andere ziemlich schwere Herausforderung gehabt. Aber keiner der zukünftig erfolgreichen Menschen habe das Selbstbild gehabt, trotz dieser Herausforderungen erfolgreich geworden zu sein. Alle hätten das Selbstbild gehabt, wegen dieser Herausforderung das geworden zu sein, was sie geworden sind. Es ist politisch ja nicht ganz korrekt, das Positive in solchen schweren Herausforderungen zu sehen. Aber es ist wahr, dass Menschen gearde aus der Überwindung solcher Herausforderungen eine ganz besondere Kraft ziehen können. Post Traumatic Growth. Gefällt mir sehr gut.