Die Straßenpreise für illegale Drogen sinken

Nach dem, was die Polizei so berichtet, sinken gegenwärtig die Straßenpreise für Cocain, Amphetamine und Heroin; zugleich wird beobachtet, dass Cocain, MDMA und Heroin in höheren Reinheitsgraden auf dem Straßenmarkt ankommen. Das ist wichtig zu wissen, da die Konsumenten, die ja üblicherweise nicht wissen können, welchen Wirkstoffgehalt ihre Droge denn nun genau hat, leicht in die Situation einer Überdosierung kommen. Preise und Reinheitsgrade der Drogen unterscheiden sich an verschiedenen Orten und bei verschiedenen Dealern natürlich stark. Ich habe dennoch einmal versucht, hier eine Orientierung zu schaffen. Die Preise der Reinsubstanz und die typischen Wirkstoffkonzentrationen habe ich dem Europäischer Drogenbericht: Trends und Entwicklungen 2019 entnommen. Die typischen Straßenpreise pro Konsumeinheit habe ich aus mehreren verschiedenen Berichten, auch nach Aussagen von Polizei und Drogenkonsumenten, zusammengestellt.

Sind diese Angaben realistisch? Hast Du andere Beobachtungen gemacht? Hinweise bitte gerne hier in die Kommentare!

Tagestherapiekosten atypischer Neuroleptika im ambulanten Bereich


Die Tagestherapiekosten atypischer Neuroleptika unterscheiden sich sehr. Die Präparate mit noch bestehendem Patent sind teuer, geführt von den Depot-Präparaten Zypadhera (300 mg alle zwei Wochen kosten 32,50 € pro Tag), Xeplion und Risperdal consta mit etwa 22 € am Tag.

Es folgen die patentgeschützten Tablettenformulierungen Abilify, Seroquel und Zeldox mit etwa 8 € pro Tag. Das Patent von Seroquel in der unretardierten Form ist noch nicht abgelaufen, es läuft aber zum 24.03.2012 ab. Dann werden die Kosten von jetzt etwa 12 € am Tag sicher fallen.

Die Präparate, deren Patent abgelaufen ist, liegen oft unter 3 € pro Tag (Leponex, Risperdal, Solian, Zeldox, Zyprexa). Die Grafiken geben einmal den Preis für eine hochdosierte Behandlung wieder und einmal den Preis für eine mittelhoch dosierte Therapie. Die Preise im stationären Bereich liegen niedriger.