In dieser Folge spreche ich mit der Ärztin Dr. Sarah Verweyen über die reale Klimakatastrophe, Klimaangst und die damit verbundenen Herausforderungen auch im therapeutischen Bereich.
Diese Psychcast Folge findet ihr hier.

Sarahs eigener Podcast ist noch nicht online, sobald er erscheint, verlinke ich ihn hier.
Viel Spaß beim Zuhören!
Meine Patient:innen haben Angst vor Wohnungslosigkeit, Jobverlust, aggressiven Drogenkonsument:innen und Gewalttäter:innen, dem Ukraine-Krieg, sexuellen Übergriffen durch überwiegend nicht-deutsche Benutzer:innen des öffentlichen Nahverkehrs. Arbeitnehmer:innen mit Publikumsverkehr haben panische Angst vor – überwiegend arabisch- oder afrikanisch-stämmigen Kund:innen, die bei Wunschversagen gerne höchst bedrohlich und aggressiv agieren.
Das sind so die Themen meiner psychiatrischen Praxis. Klimaangst war bislang kein Thema.
Ich habe weniger Angst vor einer subjektiv wahrgenommenen „Klimaveränderung“ als vor einem Sinken der Lebensqualität durch Umwelteffekte des Menschen in seinem „Biotop“. Damit rechne ich aber fest, plane es auch schon in MEIN Leben ein. Also möglichst keine Flugreisen unternehmen, elektrische Verbraucher im Haushalt (z. B. Telefonanlage) einsparen, ÖPNV und unnötige Fahrten vermeiden, Achtsamkeit / sich manchmal eher ganz hinten anstellen, die zukünftigen Generationen werden uns unser fruheres Verhalten sicher einmal (zu Recht) vorwerfen, das ist eigentlich alles sehr traurig.