Mit diesen Themen:
- Ritalin reduziert Suizidalität bei BPS
- Bipolare Störung erhöht Risiko nichtnatürlichen Todes auf das Sechsfache
- Semagutid / Exenatid könnte auch gegen Sucht und Zwänge helfen
- Opioide helfen nicht gegen LWS-Schmerzen
- Kontrazeptiva und Depression
- Finanzierung der Praktischen Anteile der neuen Psychotherapeutischen Weiterbildung immer noch ungeklärt
- Tranq in den USA
- Melatonin gegen Jetlag
- Symposium zum Psych KG Arnsberg
- Neues vom PsychCast
Schaut mal rein!
Die ausführlichen Shownotes, zusammen mit den frei zugänglichen PDFs und allen links findet ihr diesmal hier: Wie gefällt euch dieses Format?
Die Aussagen zur Behandlung der Borderlineerkrankung kann ich so nicht nachvollziehen.
SSRI helfen oft sehr gut gegen die emotionale Instabilität. Mirtazapin auch. Gegen Anspannung ist Doxazosin oft hilfreich, auch mit niedrig dosiertem Quetiapin oder niedrigst dosiertem Olanzapin kann man gut arbeiten. Benzos helfen erfahrungsgemäss gut gegen Suizidgedanken, SSRIs können diese in der Tat verstärken.
ADHS und Borderline können sich klinisch derart ähneln, dass eine Unterscheidung manchmal kaum gelingt. Daher habe ich die Erfahrung gemacht, dass Bupropion und Elvanse durchaus in Erwägung zu ziehen sind, wenn sonst nichts hilft (wir reden hier selbstverständlich über sehr kranke Patientinnen mit großem Leidensdruck).
Medikinet stumpft oft emotional ab…