Achtsamkeitsübungen

Man kann ja nie genug Achtsamkeitsübungen kennen. Das gilt für Psychologen und Psychiater in gleichem Maße. Und wie lernt man Achtsamkeitsübungen am besten kennen? Indem man sie einfach mal mitmacht.

Aus diesem schönen Grunde haben wir vor ein paar Wochen begonnen, montags in der Frühkonferenz jeweils eine Achtsamkeitsübung zu machen. Wir hatten schon:

  • Reihum erst Männervornamen, dann Frauenvornamen mit einem dem Alphabet folgenden ersten Buchstaben nennen, also Abraham, Bernd, Cäsar… (lustig)
  • Reihum von 200 jeweils 7 abziehen (lustiger)
  • Meine Lieblingsübung bislang: Ein rohes Ei auf dem Tisch zum Stehen bringen. Klappt nicht? Klappt doch:

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5 Gedanken zu “Achtsamkeitsübungen

  1. Huch, jetzt hab ich ein paar große Fragezeichen im Kopf. Was verstehst du unter Achtsamkeit?
    Allenfalls die Übung mit dem Ei würde ich im weitesten Sinne zum Thema Achtsamkeit einordnen.

    Mal aus dem Stegreif würde ich Achtsamkeit beschreiben als einen Zustand während dem man sich bewusst ist was in einem und im einen herum passiert. Eine fokussierte, bzw. aufmerksame Wachheit
    Bei der Eierübung passt das in gewisser Weise da ich auf kleine Änderungen am Ei reagieren muss und sich beispielsweise eine innere Unruhe/Angespanntheit auf mein Tun direkt auswirkt.

    Die anderen beiden Übungen passen aus meiner Sicht eher zu Konzentrationsübungen/Gedächtnistraining.

    Interessehalber: welche Berufsgruppen sind in der Morgenrunde vertreten?

  2. Oh ja, die Sache mit dem Ei ist echt toll! Vor allem, weil es so absolut unmöglich erscheint. Und dann, mit viel Geduld, Spucke und richtigem Hinspüren, steht das Ding auf einmal. Wie gesagt: toll!

  3. Noch eine Übung:

    „Kennst Du das deutsche Alphabet?“ „Klar!“
    „Wirklich?“ „Ja!“
    „Richtig gut?“ „Jahaaaaa!“

    „Okay. Dann sag mal vom Q an rückwärts auf!“

    „…“

  4. Für mich sind das ja eher Ablendkungsübungen als Achtsamkeitsübung – aber meine liebste:

    1 Ente springt in den See – sie hat zwei Füße – platch
    2 Enten springen in den See – sie haben vier Füße – platch platsch
    3 enten springen in den See – sie haben 6 Füße – platch platch platch

    das geht bis 8 meist gut ,dann wird das aber tricky

  5. Also was Achtsamkeitsübungen betrifft habe ich schon einiges erlebt,mitgemacht und geschrieben. Vielleicht sollte ich davon etwas in meinem Blogg „kulifingertanzde. posten. Scheint Interesse zu wecken. Man kann es auch als Ablenkungsübung bezeichnen, denn es lenkt dich von deiner inneren angst ab das nicht zu tun was du tun sollst. Zum Beispiel Angst haben mit der Bahn zu fahren, aber ich bin darauf angewiesen da ich keinen Führerschein habe. wie mache ich das nun? Wie lenke ich mich ab? wie bekämpfe ich diese Angst? Dann brauche ich eine Übung die meine Aufmerksamkeit hat und die mir zeigt worauf ich achten kann, was für mich gut ist und ohne Druck bei der Seele ankommt.

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