In welcher Dosis wirkt Mirtazapin am besten schlafanstoßend?

David, Weiterbildungsassistent im ersten Jahr für den Facharzt Psychiatrie und Psychotherapie im ersten Jahr, stellt folgende Frage:

In welcher Dosis wirkt Mirtazapin am besten schlafanstoßend? Ich habe von mehreren Oberärzten gehört, dass es in niedriger Dosis (15 mg) besser schlafanstoßend wirkt als in höherer Dosis, und ich habe das auch bei einigen meiner Patienten so beobachtet.

Lieber David, genau diese Beobachtung habe ich auch gemacht. Meist reichen sogar 7,5 mg zur Nacht, um einen guten Effekt auf das Einschlafen und Durchschlafen zu erziehlen, und bei 15 mg ist dieser Effekt noch stärker als bei 7,5 mg. In den höheren Dosierungen (30 mg und mehr) ist dieser Effekt zumindest nicht stärker, aber manche Patienten berichten, dass sie bei höheren Mirtazapin-Dosierungen am Abend (45-60 mg) morgens immer noch müde sind, also einen overhang haben.
Ich selbst gebe Mirtazapin bei agitierten Depressionen aus diesem Grunde oft abends in einer Dosis von 15 mg, oft kombiniert mit Citalopram morgens 20 mg. Das ist eine gut wirksame und verträgliche Kombination. Wenn dann die Depression etwas abgeklungen ist und der Schlaf sich etwas verbessert hat, setze ich das Mirtazapin abends ab und behalte das Citalopram morgens bei. Dies kann nun über einige Monate gegeben werden, ohne dass es zu Gewichtzunahme oder Müdigkeit durch die Medikation kommt.

Danke für die Frage, David. Und lerne weiter so, wie Du es jetzt tust: Beobachte genau, welche Auswirkungen das, was Du verordnest, auf Deine Patienten hat. Und tausche Dich weiter mit anderen aus. Und dann wieder genau beobachten, was wie wirkt….

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58 Gedanken zu “In welcher Dosis wirkt Mirtazapin am besten schlafanstoßend?

  1. Aus eigener langjährigen Erfahrung 20 Jahre fast kann ich sagen das Mirtazapin am besten in einer Dosierung von 5 mg schlafanstoßend ist ohne einen extremen Überhang zu machen . Das ganze geht ein paar Tage / Wochen gut dann muss die Dosis immer weiter erhöht werden .
    Am Ende war ich 30 Kilo fetter und bei 45 mg und hab nicht mehr geschlafen . Aber ist wohl von Mensch zu Mensch verschieden.

    • De Gewichtszunahme und die Müdigkeit sind das größte Problem von Mirtazapin. Beides ist erst Monate bis Jahre nach der Markteinführung so richtig klar geworden. Dies Beispiel zeigt ebenso wie das Beispiel mit dem Zypadhera, wie wichtig Anwendungsbeobachtungen nach der Markteinführung sind. Ich verordne Mirtazapin aus diesen Gründen praktisch kaum noch als Dauermedikation.

      • Ich habe in den letzten zehn Jahren mehrmals Mirtazepin 15mg genommnen, jeweils für mehrere Wochen bzw. Monate. Der erste Tag nach der Einnahme ist unangenehm. Nicht nur die Stimmung ist depressiver, auch der Antrieb fehlt und ein unreales Gefühl herscht vor.. Bessert sich nach der zweiten Einnahme, Mirtazepin wirkt weiterhin müde machend, und der Schlaf wird mit teils unangnehmen, abstrusen Träumen begleitet. Meine Stimmungen bessern sich erst nach drei wöchiger Einnahme. Mir fehlt auf, dass ich keinen nächtlichen Harndrang verspüre und sich meine Pollenallergie wesentlich gebesserrt hat. Eine Steigerung der Dosis von 15 auf 30mg bewirkt wieder ein abflauen der etwas besseren Stimmungslage und erst gegen abend bessert sich die Depression. Ich hab diese Dosierung nicht
        zwei Wochen durchhalten wollen; 15mg wirken gut, 30mg schlecht. Vielleicht sind 7,5mg für mich am besten? Sämtliche SSRIs hatten im Vergleich zu Mirtazepin eine erektile Dysfunktion ausgelöst, eine NW die man(n) sich nicht wünscht. Gewichtszunahme läßt sich auch mit Kraft und Ausdauer nicht im Zaum halten, ca 5kg Gewichtszunahme in einem halben Jahr.
        Conclusio: erstes wirksames Antidepressivum mit vielen NW.
        Besser als Trittico, Fluctine, Tresleen, Floxyfral, Saroten, Anafranil, Tolvon.

  2. Ich habe ebenfalls mal in diese Richtung Recherchen gemacht. Allerdings lautete meine Fragestellung: „Lassen sich die oft abhängigkeitsbildenden Benzodiazepine durch nicht abhängigkeitsbildende Antidepressiva wie Remeron (Mirtazapin) ersetzen?“
    Punkto Dosierung komme ich aber meist zu völlig anderen Resultaten (viel höhere Werte). Der Grund ist zweifellos, dass die von mir befragten Patienten fast alle Mirtazapin bereits in seiner Funktion als Antidepressiva täglich nutzten; in Dosierungen von täglich (meist abends) Minimum (!) 30 mg. Um eine schlaffördernde Wirkung zu erzielen, sprachen diese Patienten von einer Erhöhung (!) um den Faktor 2 – 3 (60 bis 150 mg; noch höhere Dosen scheinen aber auch bei gewohnten Konsumenten unangenehme Schwindelgefühle zu erzeugen).
    Nur ein Konsument meiner Befragung verwendete Mirtazapin nicht bereits als täglichen Standard (nebst meist noch einem Benzo!). Es handelte sich um einen Zürcher Mediziner, der sich auf einen singulären Versuch mit 15 mg Mirtazapin einließ. Er beurteilte die Wirkung als „zu stark“ und „unangenehm“.
    Statt erholt fühlte er sich nach Erwachen, als hätte ihm jemand eins übergezogen …

  3. woraus besteht die gewichtszunahme? ist das tatsächlich körperfett? kann man das auch einem menschen mit resorbtionsstörung (ohne depressive erkrankung) und dementsprechend niedrigem körpergewicht geben?

    • Hi!
      Ich kann den Mechanismus der Gewichtszunahme leider auch nicht genau erklären, es ist klar, dass der H1-Antagonismus hier eine wesentliche Rolle spielt, es wirk immer wieder beschrieben, dass Medikamente, die einen H1-Antagonismus zeigen, zu Heißhungerattacken nach kohlenhydratreicher Kost führen, aber dann wird es unübersichtlich. Es werden verschiedene Regulationsstörungen im Regelkreis von Insulin-/Leptin- und anderen Hormonen diskutiert.

      Die Gewichtszunahme trifft auch Gesunde, die keine Resorptionsstörung oder Ähnliches haben…

  4. Bei mir selbst reichten sogar 3,75 mg Mirtazapin, um mich zuverlässig (über mehrere Monate und ohne Dosissteigerung) zum Schlafen zu bringen. Da muss man als Patient aber schon recht beharrlich sein, um sich mit solchen „homöopathischen“ Dosierungen gegenüber den Klinikärzten (weniger den niedergelassenen) durchzusetzen; erstere wären lieber ganz schnell auf „ordentliche“, antidepressiv wirkende Dosierungen hochgegangen wären.

    @psychiatrietogo: mich würde auch der Mechanismus der Gewichtszunahme interessieren; häufig wird allein eine Appetitsteigerung dafür verantwortlich gemacht, aber angesichts der z.T. massiven Zunahme in der Größenordnung von 10 bis 40 kg in wenigen Monaten, die ich bei anderen gesehen habe, halte ich das zumindest für fragwürdig; generell sind ja Substanzen mit relevantem H1-Antagonismus, also neben Mirtazapin/Mianserin auch verschiedene Antipsychotika (Olanzapin, Clozapin, Quetiapin) mit Gewichtszunahme assoziiert. Gibt es da mittlerweile neue Erkenntnisse, mit welchem Mechanismus man es zu tun hat?

    • Hi!
      Ich kann den Mechanismus der Gewichtszunahme leider auch nicht genau erklären, es ist klar, dass der H1-Antagonismus hier eine wesentliche Rolle spielt, es wirk immer wieder beschrieben, dass Medikamente, die einen H1-Antagonismus zeigen, zu Heißhungerattacken nach kohlenhydratreicher Kost führen, aber dann wird es unübersichtlich. Es werden verschiedene Regulationsstörungen im Regelkreis von Insulin-/Leptin- und anderen Hormonen diskutiert.
      @OPTischpilotin: Die Gewichtszunahme trifft auch Gesunde, die keine Resorptionsstörung oder Ähnliches haben…

  5. Ich kann auch bestätigen, dass bei mir bereits kleinste Dosierungen (ich rede von 1mg-Krümmeln einer 15mg-Tablette) eindeutig schlafanstoßend wirken. Wenn ich Mirtazapin mehrere Tage hintereinander nehme, nimmt die Wirkung leicht ab und ich muss die Dosis minimal erhöhen. Aber im Normalfall wirken bereits 2 mg sehr zuverlässig. Aber trotz der geringen Dosierung merke ich am nächsten Tag ein verstärktes Hungergefühl. Als Dauermedikation würde ich es nicht mehr nehmen.

  6. Auch bei mir wirken ca. 3,75mg bereits stark schlaffördernd. Das ist immer eine Fummelei mit der Viertelung der 15mg Schmelztabletten. Ich wundere mich, dass die Herrsteller keine <15mg Dosierungen anbieten.
    Hat jemand erfahrungen mit den Tropfen als Darreichungsform? Das wäre vielleicht eine Lösung.
    Ich nehme die 3.75mg nur von Zeit zu Zeit, wenn ich aus dem Grübeln nicht rauskomme und vorhersehe, dass ich evt. wieder nicht schlafen kann.

    • Hi torte4u,
      das mit dem Grübeln raubt auch mir den Schlaf. Wie bist du auf die 3,75mg gekommen? Langsam runtergesenkt oder vor Anfang an so gestartet? Ich habe gestern zum ersten mal Mirtazapin 15mg genommen und bin heute richtig fertig; will daher die Dosis aufs Minimum reduzieren…

      • Hallo iceman1971
        Wenn du längere Zeit 15 mg Mitrazapin nimmst wird sich dein Körper daran gewöhnen und du hast dann keine last mit dem aufstehen.
        Lg.Windmuehle

    • Hi… ich bin neu hier und interessier mich besonders für die schlafanstoßende Wirkung. .. habe schon viele freuverkäufliche Medis geholt wie z.B Vivinox usw. Aber die schlagen bei mir nicht an. Mirtazapin wurde mir von ne Kumpel empfohlen. .. aber bevor ich die nehmen versuch ich raus zu finden Was,wieviel und Nebenwirkungen es hat. Wen ich ehrlich bin.bin ich als Konsument einiges gewohnt.

  7. Hi, ich nehme seit anfang November 15 mg Mitrazipan, dann bin ich am 17.12. auf 30mg gestiegen.Die Nebenwirkungen fingen nach einer Woche mit 30 mg an. Angst und leichte Panikattacken. Mein Arzt meinte ich solle Geduld haben und noch ein paar Tage vielleicht noch zwei Wochen Geduld haben.
    Also abwarten.

  8. Hallo ,wer hat mehr Erfahrungen mit Mitrazipan 30 mg und kann sie weitergeben. Bin in der Anfangsphase , ca.4 Wochen Einnahme . Danke!

  9. Mirtazapin wäre ohne H1 Blockade ein tolles Medikament. So ist es für viele leider nicht tragbar. Einer Bekannten hat es mal einen Klinikaufenthalt erspart, als sie praktisch keine Nahrung mehr aufnehmen konnte.

  10. Hallo Psychiatrietogo
    Was ist wenn man citalopram nicht vertragen kann. Abends nehme ich mitrazipan 30 mg , seit drei Wochen, und warte noch auf Besserung. Danke!

  11. Moinsen,

    ich habe von meinem Arzt auch Mirtazapin verschrieben bekommen. Meine Frage wäre: Wirkt das Medikament auch bei Ängsten und hier insbesondere auch gegen die GAS, sowie der damit verbundenen inneren Unruhe? Ich bin etwas verunsichert, weil ich jetzt gelesen habe, dass Mirtazapin nur gegen Depressionen zugelassen ist. Kann mir vielleicht jemand dazu etwas sagen, oder hat vielleicht selbst schon Erfahrungen dahingehend gesammelt?

    Vielen Dank!

  12. Ich nehme Mirtazapin schon über 10 Jahre in unterschiedlichen Dosierungen. Was ich definitiv sagen kann: Müde macht es mich in keiner Dosierung. Auch nicht, als ich es erstmals genommen habe. Auch nicht mit 60mg, wie ich es seit Jahren abends nehme. An der Uniklinik sagte man mir dazu ich sei der erste, der davon nicht müde würde.

  13. Um aus eigener Erfahrung zu sprechen:

    Mirtazapin wirkt natürlich wie jedes andere Medikament bei jedem etwas anders!
    Allerdings muss ich sagen, dass man insbesondere bei Mirtazapin die Wirkung relativ gut vorhersehen kann. Wichtig bei Mirtazapin ist, dass man auch schlafen möchte! Habe öfters erlebt, dass Patienten nicht einschlafen konnten, weil sie es teils unterbewusst garnicht wollten und dann aktivierenden Dingen nachgegangen sind oder beispielsweise stark aktivierendes Licht angelassen haben. Dazu gibt es in der „Drogenszene“ 2 Begriffe, die hier sehr Passend sind! -Set- und -setting-

    Das -Set- beschreibt die Umgebung und das -setting- die eigene Einstellung. Beides beeinflusst die Wirkung von Mirtazapin stark. Sitzt man beispielsweise in einem sehr gemütlich beleuchtetem Raum -Set-, und ist entspannt -setting, dann kann ich fast versprechen, dass man nach knapp 30 Minuten nach Einnahme einer mittleren Dosis, etwa 15 – 30 mg sehr schnell und leicht einschläft!

    Ich selbst kann sagen, dass Mirtazapin – sofern es langsam angesetzt wird (also einschleichend) – kaum Nachhangeffekte hat, solange es nicht kombiniert oder zu hoch dosiert ist. Sollten zu starke Nachhangeffekte auftreten, ist eventuell eine Dosierungssenkung oder der Umstieg auf ein anderes Medikament ratsam!

    • Da kann ich dir orgendwie zustimmen. Ich bekomme das medikament seit fast einer woche, weil ich nicht mehr schlafen wollte, aus angst vor alpträumen. Jetzt werde ich sehr müde und wünsche mir zu schlafen. Auch alpträume hatte ich keine mehr

  14. Gibt es auch Patienten die bei der Einanahme von Mirtazapin (in geringer Dosis nur Abends) nicht zugenommen haben?

  15. Hallo!
    Ich nehme seit einigen Wochen 7,5mg Mirtazapin zum Einschlafen und bin mit der Wirkung sehr zufrieden. Allerdings bin ich eh schon rundlich und habe unter Mirtazapin bis jetzt gut 5 kg zugenommen. Gibt es eine Alternative zu dem Medikament, das schlaffördernd wirkt, aber nicht dick und, natürlich, auch nicht abhängig macht?

  16. Moinsen, wollte auch mal meine Erfahrungen zu Mirtazapin posten. Ich nehme das Medikament jetzt seit drei Jahren, bin männlich, 32 Jahre alt und 75 kg schwer. Aus meinen Erfahrungen kann ich sagen, dass Mirtazapin ein Medikament ist, dem man Zeit geben muss. Die sedierende Wirkung hat man recht zügig und bei der Einnahme am Abend hat man auch am nächsten morgen noch was davon. Ich habe auch viel mit der Dosierung herumexperimentiert. Dabei habe ich gemerkt, dass bei niedriger Dosierung (unter 30mg) keine antidepressive Wirkung einsetzt, wobei sich die antidepressive Wirkung bei mir sowieso erst nach einem halben Jahr eingestellt hat. Ebenso konnte ich eine Wirkung gegen soziale Ängste, bei mir, feststellen. Die Wirkung gegen Depressionen und Ängste verstärkt sich, bei mir, mit zunehmender Dosierung, wobei die sedierende Wirkung bei allen Dosierungen ähnlich ist. Momentan nehme ich Abends 90mg ein und komme damit sehr gut klar. Die Gewichtszunahme hat mir sogar gut getan (von 65 kg auf 75 kg). Mein Arzt in den USA hat mir dazu geraten die Dosis noch deutlich zu erhöhen, dafür gibt es momentan aber keinen Anlass. Nicht falsch verstehen: Ich möchte hier nicht dazu aufrufen das Medikament generell hoch zu Dosieren, sowas muss immer individuell geklärt werden
    Grüße aus dem hohen Norden!

  17. Mirtazapin hat eine Halbwertszeit von 20-40 h und wirkt auf dermaßen viele Rezeptoren, dass der Einsatz als Schlafmittel meines Erachtens vollkommen unverständlich ist. Es gibt genügent andere Medikamente, die ebenso auf den H1-Rezeptor wirken, ein saubereres Profil haben, keine dermaßen lange HWZ und sogar zugelassen sind dafür, beispielsweise Promethazin oder andere zentral wirksame Antihistaminika.
    Es hat schon seinen Grund, warum es nur für Depression zugelassen ist – nicht alles, was müde macht, ist auch evidenzbasiert als Schlafmittel geeignet.

    • Hallo Alex! Das ist interessant. Ich bin medizinischer Laie, und kann deinen Kommentar von daher, mangels Fachkenntnissen, nur teilweise nachvollziehen. Ich nehme Mirtazapin zum Schlafen und habe davon schon 7kg zugenommen (war vorher schon nicht schlank) und bin entsprechend unzufrieden. Allerdings liest man bei Stiftung Warentest, dass Antihistaminika nach einigen Tagen ihre Wirksamkeit als Schlafmittel verlieren. Was ist davon zu halten?

      • Hey Heidegage,
        Mirtazapin blockiert von allen Rezeptoren den Histamin-H1-Rezeptor am stärksten. Dieser ist mit der starken Sedierung und wohl auch mit der Gewichtszunahme verknüpft. Dass die Wirkung mit der Zeit deutlich nachlässt, überrascht nicht, mit so einer langen Halbwertszeit entsprechen 7,5 mg abends quasi einer 6 mg-Tablette am nächsten Morgen. Sprich, man hat ein Spiegelmedikament, gegen das natürlich schnell eine Toleranz aufgebaut wird. Bei höheren Dosen kommt dann noch eine Vielzahl an anderen blockierten Rezeptoren dazu, die teils beruhigende, teils aktivierende Komponenten (Alpha-Adrenozeptoren, Dopaminrezeptoren (D4), Serotoninrezeptoren) als Folge bewirken.
        Die Gewichtszunahme hängt wohl nicht direkt mit der Dosis zusammen (liegt wohl daran, dass die Antihistaminerge Komponente schon bei Kleinstdosen sehr stark ist).
        Wiegesagt, das ist meine persönliche Meinung, aber ein nicht dafür zugelassenes Medikament auch noch in einer nicht zugelassenen Dosierung (nur 7,5 mg) sogar ohne evidenzbasierte Datenlage einzusetzen, welches teils starke Nebenwirkungen hat (und 7 kg Gewichtszunahme zähle ich mal dazu einschließlich der dadurch bedingten körperlichen und psychischen Folgen), das kann man machen, wenn man dem Patienten das ganze genaust erklärt und der auch Lust auf solche Experimente hat (manchmal kommt ja doch was gutes bei raus), aber ansonsten würde ich das als äußerst kritisch betrachten, mal gelinde gesagt.
        Viele Grüße,
        Alex

      • Vielen Dank für die schnelle und ausführliche Antwort. Das hilft mir sehr.

  18. Ich konnte nur mit 30 mg mirtazapin schlafen, mir war aber ständig schlecht und übel so das ich ständig die kloschüßel küssen musste und über 20kg abnahm

  19. Lt der meisten psychiater sind 15 mg mirtabene nur zum schlafen 30 mg hingegen gegen angst und panik. Ausserdem schläft man gut und ist entspannt.

  20. Ich habe Miratazepin zum Schlafen bekommen. Kann ich das Präparat auch nur bei Bedarf einnehmen? Die Dosierung sollte bei 7,5 bis 15 mg liegen.

  21. Hallo, ich wollte einmal meine Erfahrungen bezüglich Gewichtzunahme und Mirtazepin schildern. Ich habe in einem halben Jahr, (auch durch Inaktivität) ca. 25 kg an Gewicht zugelegt. Bei mir hat (nach diversen Tests mit versch. „Diäten“ eine Reduktion (!) von Kohlenhydraten geholfen. Betone nocheinmal Reduktion, nicht No-Carb!. Dadurch habe ich nun in 5 Monaten wieder 21,8 kg runter. Vielleicht hilft es ja jemand, habe vorher sovieles probiert, aber nix half. Nehme Mirtazepin seit 3 Jahren und erst auf 45mg, seit 3 Wochen auf 30 und möchte gerne (und der Doc ebenfalls der gleichen Meinung ist, auf 15mg/ zur nacht) hinunter. Lg aus Göttingen..Thomas

    • Hallo, jeder scheint mit Mirtazapin gänzlich unterschiedliche Erfahrungen zu machen. Ich litt vor einigen Jahren unter einer schweren Erschöpfungsdepression mit akuten Erregungszuständen und Schlaflosigkeit. Selbst 45 mg Mirtazapin konnten bei mir keine Stimmungsaufhellung bewirken. Allerdings: Mit einer Dosierung von 7,5 mg konnte ich endlich wieder schlafen, hatte jedoch sehr lange einen morgendlichen „Überhang“, der jedoch nach einiger Zeit verschwand. Also: Ich habe gute Erfahrungen mit Mirtazapin als „Schlafanreger“ und Durchschlafhilfe gemacht, zugenommen habe ich nicht, auch verspürte ich nicht mehr Appetit als sonst. Aus meiner depressiven Erschöpfung hat mir ein eher atypisches Antidepressivum geholfen, Elontril. Ich verspürte zu keinem Zeitpunkt Nebenwirkungen. Bereits nach vier Tagen merkte ich, dass sich meine Stimmung bessert und dass ich wieder positiv denken kann. Die geistige und körperliche Erschöpfung verschwand nach und nach. Im Zusammenspiel mit einer sehr zielführenden Psychotherapie hat mir dieses Medikament sehr geholfen, ich möchte fast sagen geheilt. Ich denke, es ist eine in Erwägung zu ziehende Alternative für alle Patienten, bei denen die „gängigen“ Medikamente (Citalopram, Mirtazapin, …) keine Wirkung erzielen. Allerdings: Das Medikament ist sehr teuer. Ich könnte mir vorstellen, dass des deswegen von Ärzten ungern verschrieben wird,
      Liebe Grüße aus dem schönen Allgäu, Marco

      • kann ich teilweise bestätigen. nachdem ich etliche AD probierte, war es das erste, was mir einigermassen half. Auch bei mir überwiegten Erschöpfungszustände – dafür wurde elontril letztlich auch entwickelt, es ist ein amphetaminartiges AD
        nicht zu vernachlässigen ist jedoch die störung der impulskontrolle, die inzwischen auch als schwerwiegend angesehen wird und vor der auch verstärkt gewarnt wird. nachdem ich elontril sogar über mehrere jahre eingenommen habe, da es kaum NW hat, musste ich es wegen immer häufiger auftretenden Aussetzern meiner impulskontrolle absetzen. ich hatte so krasse ausraster, dass ich kollegen anschrie und teilweise zum heulen brachte. ich hatte manchmal angst vor mir selbst, da ich solche ausraster vorher nie hatte…

  22. Hallo ich nehme Abends 2 mg Mirtazapin und morgens 5mg Citralopram habe Angst vor den Nebenwirkungen auf lange Sicht .Also das das mal Krebs auslösen könnte hat da jemand eine Antwort drauf würde mich freuen .lieben Gruss

    • also wenn du so eine angst davor hast, an krebs zu erkranken, scheinst du die medikamente ja zu brauchen. vielleicht reduziert sich ja deine angst darunter…

  23. hildegunde schreibt
    Guten Abend, ich nehme seit ca. 8 Monaten einen Blutdrucksenker ( Sartan) und abends gegen ca. 22.30 Uhr 7,5 mg. Mirtazapin zum schlafen. Seit ca. 4 Wochen stelle ich nun fest, dass ich morgens wackelige Beine ( wie Pudding) leicht schwindelig und ziitrig bin, dazu kommen Hinterkopfschmerzen.

    Dieser Zustand hält sich mal stark mal weniger stark über den ganzen Tag. Hat jemand bereits mit derartigen Nebenwirkungen einmal Erfahrung gemacht. Was könnte ich tun um diese Nebenwirkungen zu verbessern.

    Vielleicht hat jemand einen guten Rat für mich.
    Schöne Grüsse aus dem hohen Norden.

  24. vor einigen jahren riet mir ein arzt, um nicht zu sagen, er drängte mich förmlich dazu, mirtazapin aufgrund lange bestehender schlafstörungen zu nehmen. ich hatte mich damit abgefunden, nicht gut zu schlafen, er war jedoch der meinung, dass man was machen muss.
    ich hatte immer angst vor den NW und absetzerscheinungen und mich lange gesträubt.
    in den letzten jahren hab ich diverse anläufe unternommen, bin aber früher oder später immer wieder an den punkt gekommen, dass das nichts für mich ist. es plättet mich komplett. nach der ersten tablette habe ich mich um 14:30uhr aus dem bett gequält. ich wollte gar nicht mehr schlafen, aber ich war einfach nur unangenehm müde. welche dosierung ich auch probierte, es wurde nicht besser. ich hatte null antrieb, wollte einfach nur schlafen, immer und überall, habe nichts mehr gemacht, extrem zugenommen, immer zum abend hin diese fressattacken….
    ich komme damit nicht klar….

    • Ich habe das Mirtazapin (15mg) als Schlafmittel bekommen; 1/2 Tablette abends. Der Tag danach hat sich so gestaltet, als hätte ich einen Vollrausch. Da war ich erstmal bedient. Einige Tage später versuchte ich es nochmals mit einer Achtel (= ca. 2mg) abends. Ganz bewusst hatte ich den Termin für den zweiten Versuch so gewählt, dass am nächsten Tag nichts Wichtiges anstand. Der Hangover war nicht ganz so krass aber doch noch so erheblich, dass an Autofahren beispielsweise nicht zu denken war. Kommentar des verschreibenden Neurologen: „Diese Wirkung hat man statistisch bei jedem 200sten Patienten. Das hat dann eher keinen Sinn bei Ihnen.“ Pharmazeutische Quellen geben an, dass eine Reduzierung der Dosis die ausgeprägte Müdigkeit – wenn man denn der 200ste ist – nicht mindert.

      Interessant finde ich die o. g. Halbwertszeit von 20-40 Stunden. Bei mir war die übermäßig sedierende Wirkung nach ziemlich genau 24 Stunden verschwunden. Ich war sehr überrascht wieder ein normal funktionierendes Hirn zu haben.

      Auch wenn das ganz sicher nicht im Sinne des Erfinders ist: Ich werde das Medikament nutzen, um mich im Notfall (allerdings nur im absoluten Notfall und mit Minimaldosierung!) abzuschießen. Der Tag darauf ist dann zwar verloren, aber allein das Gefühl ein Medikament für den „Notfall“ zu haben, minimiert die Angst vor den Schlafstörungen der kommenden Nacht, was das Ein- und Durchschlafen sehr erleichtert. Zum besseren Verständnis: Benzos putschen mich auf, die beiden freiverkäuflichen Schlafmittel sind völlig wirkungslos. Beides kommt somit für mich nicht in Frage.

  25. Hallo,

    ich nehme da Medikament schon seit einigen Jahren, allerdings immer nur kurze Episoden (3-6 Wochen). danach schleiche ich es immer aus.
    Durch einen sehr stressigen Job erreiche ich nach ein paar Monaten einen solchen Unruhezustand und Durchschlafprobleme (naechtliches stundenlanges Gruebeln) das fuer mich irgendwann immer der Zeitpunkt fuer „meine Kur“ kommt. Ich nehme dazu abends eine Stunde vor dem Schlafengehen 7,5mg. am ersten Tag schlafe ich sehr lange, und auch tagsüber nochmal eine Stunde. ich wähle zum Einstieg immer das Wochenende, Montags ist die sedierende Wirkung fuer mich kein Thema mehr. Fuer mich ideal gestaltet sich der Urlaub zum Kurbeginn, evtl. eine Woche davor.

    Fuer mich ist das Medikament wirklich ein Geschenk, und die Wirkung hält bei mir durchaus 6-9 Monate nach Absetzen noch an.

    Bzgl. Gewichtszunahme: ich vermeide das indem ich weitestgehend auf Kohlenhydrate verzichte, und speziell morgens einen Eiweissreiche Nahrung zu mir nehme (z.b. Rührei mit Hüttenkäse).

  26. Ich nehme Mirtazapin erst ca. 1 Monat und zwar nur eine Tablette am Abend. Ich leide unter Burn-Out, das auch wegen akuter Schlafstörungen mit ausgelöst wurde. So bin ich nach dem Einschlafen immer nach ca. 3-4 Stunden aufgewacht, habe dann aber ebenso lange wach gelegen. Dies hatte sich durch die Einnahme von Mirtazapin schnell gegeben, aber bereits jetzt muß ich feststellen, daß ich zwar schnell einschlafe, zwischendurch aber immer wieder zwischendurch wach werde und dann auch noch eine gestörte Wahrnehmung bemerke! Kann sich das wieder geben oder soll ich den Arzt um ein anderes Mittel bitten? Auch würde mich interessieren, ob die Gewichtszunahme jeden trifft , ich habe bereits leichtes Übergewicht und leider hat mir mein Arzt nichts über diese mögliche Nebenwirkung erzählt!

  27. Ich nehme seit sieben Wochen Mirtazapin 30 mg gegen Depression, finde mir gehts besser, die Panik-Attacken sind weniger geworden aber Nebenwirkung seit Einnahme heftiger Schwindel, monatelange Ein- und Durch Schlafstörungen besser geworden, will aber jetzt runtergehen mit der Dosierung auf 15 mg, vielleicht wird dadurch mein Schwindel weniger

    • Hi, hab am Anfang wegen meinen Depressionen 30 mg von meiner Ärztin verschrieben bekommen, daraufhin starke Schwindel bekommen, Depressionen, Panik-Attacken sind weniger bis garnicht mehr, hab dann wegen des starken Schwindel erstmal auf die Hälfte reduziert unter Ärztlicher Kontrolle, Schwindel en bißchen besser geworden, na gut, ich sag mal, lieber den Schwindel im Kauf nehmen als die Panik-Attacken, Schlafen ging wieder besser, irgendwann werd ich mal wieder en bißchen reduzieren, ausschleichen lassen, wenns mir wieder besser geht, das Leben macht mir wider mehr Spass, ich mach wieder mehr Sport, So drei Mal die Woche Nordic Walking und Krafttraining und ich lache wieder

  28. Ich nehme zum Schlafen nur ein kleines Bröckelchen, eine quasi homöopathische Dosis, Mirtazapin.
    ( viel weniger als 1 mg). Es wirkt so, dass man erholsam schläft, mit intensiven Träumen.
    Nur ein bisschen mehr führt schon dazu, dass man am nächsten Tag schwerer aus dem Bett kommt.
    Meine Frau hat die gleiche Erfahrung gemacht. Wir scherzen dann manchmal, dass wir eine „Überdosis“ genommen haben. Ich habe diese Minimaldosierung schon einigen meiner Patienten empfohlen, die dann von einer ähnlichen Wirkung dieser kleinen Mengen berichten.

  29. Also zum Mirtazapin möchte ich folgendes schreiben:7,5mg am abend genommen.Ergebnis:Einschlafen erfolgt so als wenn man einen Lichtschalter anklipst.Aufwachen genau so.Lichtschalter an.Wach.Danach kein Einschlafen mehr möglich.Die Ärzte sagen das hier kein Abhängigkeitspotenzial da ist.Falsch gedacht.Eine Nacht ohne Mirtazapin und ich bin gerädert ohne Ende.Wer hat Erfahrungen diesbezüglich?Ich weiss nicht weiter wie ich schlafen soll.Ohne Mirtazapin nicht möglich.Aber am Morgen totales Hangover.Ich kanns ja am Abend eher nehmen.Das spielt keine Rolle.Die Ärzte tun sich da leicht sowas zu sagen.Sie nehmens ja nicht ein!!Absezten gehr gar nicht.Denn wie gesagt ohne Mirtazapin geht nix.Es ist so krass und ich weiss mir nicht mehr zu helfen!1g weise absetzten? Oder nur ne halbe von der halben Tablette?Kennt jemand die Entzugsklinik in Belgrad?Ich führ ein normales lEBEN HABE EINE tolle cligue und meine Allerliebste gefunden.Es passt einfach.Aber die letzten Nachbarn waren volle Assoziale.Ab 22 Uhr sind die munter geworden bis 3-4 Uhr Morgens.Bin umgezogen komm aber von den Tabletten nicht weg.Psychiater und Psychologen kannst voll vergessen.Die sagen oder haben die Meinung ich bin depressiv!!Ich lache mit meinen Freunden spiele Musik.Meine Freunde sind voll in Ordnung.Aber ich wurde mehr oder weniger in der Klinik abhängig gemacht.Die Ärzte wollten mich vollpumpen mit ZYPREXA dem Todeszeug.Hauptsache der Patient ist ruhiggestellt!!!!Das Bezirksklinikum Regensburg ist absolut die Hölle.Haben bei mit Benzo kalt abgesetzt und das Personal sagte ich soll mich nicht so haben.Da kann ich nur noch den Kopf schütteln.

  30. Gleich gehts weiter mit dem Irrsinn.Wer in dem Blog nimmt noch Mirtazapin oder Escitalopram bzw Cipralex.Das Zeug hab ich euch aufgebrummt bekommen.Cipralex.Dadurch bekam ich so Herzklopfen bis zur Todeangst.Gebracht hat es nuuuuuullll!!!!!Ich habs einfach mit <tropfen ausgeschlichen!!Ging ohne probleme.Das <zeug macht auch noch impotent!!!! Kraas.Die Pharmaindustrie gehört angezeigt.Nehmt keine Tabletten Leute.Mich haben sie dummerweise rumgekriegt.Also mein Aufruf wer hat aller Erfahrungen mit cipralex und Mirtazapin und Pipamperon?

  31. Ich habe Mirtazapin gegen Schlafstörungen, innere Unruhe, agitierte Depression und generalisierte Ängste verschrieben bekommen. Mein Arzt sage, ich soll ausprobieren und dürfte bis 45mg hochgehen. Ich nehme es seit 8 Wochen und habe es langsam eingeschlichen. Ca. 1 Woche 7,5, ca. 1 Woche 15, eine Woche 22,5 und bin jetzt bei 3 Woche 30mg. Ich schlafe seit Anfang an wieder gut ein, genieße die Träume und das durchschlafen. Hatte am Anfang einen leichten Überhang, kann aber gut aufstehen beim Wecker morgens. Bis jetzt keine Gewichtszunahme und keine Heißhungerattacken, bin aber auch eher ein disziplinierter Aufzuckerverzichter. Hatte zwischendurch so eine Art Scheißegalgefühl.
    Leider fängst jetzt die innere Unruhe wieder an, so ein körperliches Unruhegefühl, was auch meine Konzentration sehr stört. Ich hatte sehr gehofft, dass ab 30mg die Stimmungsaufhellung eintritt, aber bis jetzt leider nicht, eher wieder schlimmer. Ich bin relativ klein und leicht 52kg. Ist 30mg evtl. zu viel für mich? Es heißt manchmal das die Antidepressive Wirk erst ab 30 mg anfängt. Stimmt das? Wäre dankbar für einen Hinweis.

  32. Ich nehme seit ca 1 Woche Mirtazapin 15 mg, davor 1 Woche 7,5 mg, die mir leider nur umtaegig erholsamen Schlaf gebracht haben. Mit den 15 mg zur Nacht komme ich sehr gut aus und fühle mich schon jetzt wieder sehr gut. Darüber bin ich sehr erfreut u.hoffe, dass ich auf dieser Dosis bleiben kann und.evtl ohne Mirtazapin in einigen Monaten wieder schlafen kann. Ich leide seit ca 3 Jahren durch einige Schicksals Schläge u.erschwerte Lebensbedingungen unter Schlafstörungen ,die mich letztendlich zum Doc geführt haben, ich war kein Mensch mehr, dabei lebe ich gerne u.habeSpass u.lache viel ,aber das ging alles nicht mehr.

  33. Guten Abend, oh je da liest man ja die verrüchtesten Sachen! Ich bin 61jährig und leide seit meinem 20Lebensjahr an Depressionen mit Angstzuständen. Damals ca.1975 wusste kein Artzt an was ich litt. 1995 ging ich nach Kenja auf Safari und musste Malariatabletten einnehmen. Der ganze Urlaub war ein Horror, ich hatte eine Panikatacke nach der anderen. Zuhause ging ich dann zum Artzt und der überwies mich zu einer Psychiaterin. Ich bekam Cypralex und Xanax(Beruhigungsmittel). Es wurde sehr schnell besser( ohne diese Medis würde ich heute nicht mehr leben, Suizidgedanken) und ich konnte ein fast normales Leben führen.Ich weiss bis heute den Grund nicht, warum ich im Februar 2016 wieder depressiv wurde, das war so schlimm, dass ich 2Monate stationär in eine Klinik musste, vorher habe ich mich immer geweigert. Meine Psychiaterin verlangte einen Entzug von meinen 3mg. Xanax, obwohl es mir echt beschissen ging. Ich bekam für die Nacht Remeron, Mirazapin ist bei uns das Generika, das vertrug ich nicht.Bin jetzt bei 45mg.1.60m. gross und wiege 71Kilo, schrecklich ich habe 12Kilo in einem Jahr zugenommen. Meine neue Psychiaterin, ich musste wechseln schon desswegen weil ich in der schlimmsten Zeit zum Entzug genötigt wurde, meint ich bewege mich zu wenig. Klar habe ich abends manchmal zu Süssigkeiten gegriffen, habe ich früher auch, aber niemals so viel zugenommen.Ich hoffe, dass ich in einigen Monaten reduzieren kann, ich bin den ganzen Tag hundemüde, muss mich zu allem zwingen, das ist kein Zustand!!!!!! Ich konnte in der Klinik 1,5mg. Xanax abbauen,sogar die Aertzte dort meinten, das sei nicht der richtige Zeitpunkt. Mit den restlichen 1,5mg. Xanax schlage ich mich noch herum, habe immer noch innere Unruhe und manchmal das Gefühl, in Ohnmacht zu fallen.Diese Müdigkeit macht mir teis auch Angst, ich stehe morgen, wenn ich arbeiten gehe, um 7Uhr auf, um 11Uhr habe ich das Gefühl, als sässe mir jemand auf den Augen. Ich eile nach Hause und falle nur noch ins Bett, schrecklich!!! Vielleich hat ja jemand ähnliche Zustände, bin froh um jeden Hinweis.So, genug geschrieben, mir fallen schon wieder die Augen zu. Es grüsst Euch herzlich, Brigitte aus der Schweiz

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