Der siebte PsychCast ist online! Diesmal mit SpecialGuest Ariadne von Schirach!

Der PsychCast entwickelt sich ja super erfreulich, iTunes vermeldet, er sei in Deutschland gerade Nummer 1 in der Rubrik Wissenschaft und Medizin! Darüber freuen wir uns echt sehr!

Heute ist die siebte Episode online gegangen: 

Brachliegen als Chance: im Gespräch mit Ariadne von Schirach.


Alexander Kugelstadt spricht in unserer ersten Episode mit einem Gast mit der Psychologin Ariadne von Schirach (FacebookTwitter) über ihr Buch “Du sollst nicht funktionieren” (Tropen Verlag), Byung-Chul Han: “Müdigkeitsgesellschaft“, Søren Kierkegaard, Buchkritiken (welt.dezeit.de), Abwehr, Lesungen (Termine), das Internet, Soziale Netzwerke, Wettergedichte (Ariztweet), Blauton, Ermutigung, Krankheit, Gesundheit, Klaus-Michael Meyer-Abich: “Was es bedeutet, gesund zu sein“, Effizienz, Psychotherapie, Entspannungsoptimierung, Nutzlosigkeit, Kapitalismus, unsere Chancen und stellt Fragen aus Max Frisch: “Fragebogen“.

Hier entlang geht’s zu Ariadne von Schirach.

Hört doch mal rein und hinterlasst uns einen Kommentar auf iTunes!

Willkommen in der blogroll: meinedrogenpolitik!

Voila_Capture 2015-05-20_08-08-11_nachm

Auf dem Blog meinedrogenpolitik geht es laut der Autorin um alles, was das Dopaminsystem ankurbelt: Essen, Trinken, Speed, LSD, der ganze Rest.

Ich persönlich habe eine sehr sehr kritische Meinung zu illegalen Drogen. Drogen machen abhängig, können Psychosen auslösen und sind meiner Meinung nach nur zu oft mit großem Leid verbunden.

Auf meinedrogenpolitik berichtet die Autorin aus ihrer eigener Erfahrung, offen und unzensiert über ihre persönlichen Erlebnisse, und das finde ich sehr interessant. Ich habe sie in der Rubrik “Abhängigkeit” auf meiner Seite Psychiatrie-Blogs aufgeführt.

Hier geht´s zu ihrem blog:

https://meinedrogenpolitik.wordpress.com

PC006: Die neue PsychCast Episode “Dr. Google” ist online

In der neuen Folge des PsychCast reden wir über den Facettenreichtum von Medizin im Netz, spielen das Dr-Google-Game, sprechen über riskop, Fehlerkultur in der Medizin, das Buch “Wie Ärzte gesund bleiben“, die sich auflösende Informationshoheit des Arztes, Wikipedia Medizin, klassichen Buchdruck vs. Infos aus dem Netz für klinische Recherchen, Lektorate (Was Verlage leisten), Foren und andere Portale, soziale Ängste, Interessengeleitete Infos aus dem Netz, Automatische Online-Therapien, Menschen-gestützte Internet-Therapie, Google-Health, Chancen der Internetmedizin und vieles mehr.

Ihr findet die neue Episode hier bei psychcast.de.

Takt ist der Höflichkeit stets überlegen

Neu Gülze Schild Rücksicht LKW-Fahrer B5 2012-07-25 022

Wir alle werden ja zu höflichen Menschen erzogen, und das ist auch gut so, denn Höflichkeit ist das soziale Öl in unseren Interaktionen, ohne die wir es alle schwerer hätten. Und es ist auch richtig, dass Unhöflichkeit durch nichts zu entschuldigen ist. Ich habe nichts gegen klare Aussagen. Aber man sollte sie höflich formulieren. So weit so klar.

Aber noch besser als Höflichkeit ist Takt. Neulich habe ich irgendwo eine schöne Erklärung gehört, die den Unterschied von Höflichkeit und Takt verdeutlicht:

Ein Mann irrt sich in einem öffentlichen Schwimmbad in der Tür zu den Duschen und betritt unabsichtlich statt der Herrendusche die Damendusche. Er sieht eine hübsche junge Frau völlig nackt duschen. Natürlich dreht er sich sofort um und tritt den Rückweg nach draußen an. Höflich ist er, wenn er im Umdrehen sagt: “Entschuldigen Sie bitte, meine Dame”. Taktvoll ist er, wenn er im Umdrehen sagt: “Entschuldigen Sie bitte, mein Herr”.

Sehr schön erklärt. Menschen, die taktvoll sind, versetzen sich in ihr gegenüber und versuchen, ihr oder ihm unangenehme Gefühle, insbesondere Beschämung, so weit als möglich zu ersparen. Wenn man der Empfänger taktvollen Verhaltens ist, dann ist das in manchen Situationen Balsam statt Brüskierung. Takt ist ein wertvolles Geschenk.

Ich erkläre den heutigen Tag zum Tag des Taktgefühls! 

Die Visitentücher

IMG_0255

Wenn ich auf eine Station komme, um dort Visite zu machen, ist das Zimmer meist gut vorbereitet. Der Tisch steht an der richtigen Stelle, umrundet von der genau passenden Zahl an Stühlen, und der Tisch ist leer geräumt.

Fast leer.

Denn irgendwie findet sich immer wieder so eine scheinbar unausrottbare Tücher-Box auf dem Visiten-Tisch, zum Beispiel hier diese “Labor- und Hygiene-Tücher”. Offenbar denken die Vorbereitenden, dass man mit so einer Box auf dem Tisch gut gerüstet ist, wenn einem Patienten mal die Tränen kommen.

Ich selbst räume diese Tücher-Box immer als erstes an eine nahe gelegene, aber unauffällige Stelle weg. Die Visite soll doch positiv sein, Fragen beantworten und den Blick nach vorne frei machen. Natürlich darf jeder Patient in der Visite auch weinen, und mich stört das nicht, mich befremdet das nicht, mich irritiert das nicht, mich ärgert das nicht und ich finde das völlig in Ordnung. Aber ich strebe es ja nicht an.

Und wenn ich die unausrottbaren “Visitentücher” dann doch mal brauche, habe ich sie schnell griffbereit…

PC005 Therapie der Alkoholabhängigkeit ist online

Im PsychCast – dem Psycho-Podcast mit Alexander Kugelstadt und mir – ist heute die fünfte Episode erschienen. Wir besprechen die verschiedenen Aspekte der Therapie der Alkoholabhängigkeit von der Motivationsphase über die Entgiftung, Entzugsbehandlung, Entwöhnungsbehandlung bis hin zur Abstinenzerhaltung.

Bei diesem Thema kommen die Aspekte Pharmakotherapie, Psychotherapie und allgemeine Lebensweisheit gleichberechtigt vor und die Episode ist informativ und unterhaltsam. Hört doch mal rein; ihr findet die brandneue Folge hier.

Dr. Google

PsychCast Logo

Alexander und ich wollen die nächste Episode unseres PsychCasts zum Thema Medizin, Psychiatrie, Psychotherapie und das Internet machen. Neben der Tatsache, dass Patienten sich im Internet über ihre Erkrankungen und Therapiemöglichkeiten informieren, gibt es ja auch einzelne Therapiemöglichkeiten im Netz. 

Habt ihr Ideen, Fragen, Vorschläge, die wir berücksichtigen sollten? Ideen? Anregungen? Dann schreibt sie hier gerne in die Kommentare!

Die 10 Prozent-Regel

Gewichtheben Hanteln2

von Willi Wallroth. Own work, all rights released (Public domain), via Wikimedia Commons

Ich versuche, an jedem Tag irgend etwas anders zu machen, als es meine gewöhnliche Routine so vorsieht. Dabei ist mir völlig egal, was ich anders mache. Ich gehe einen anderen Weg zur Arbeit, bestelle mir bei meinem Lieblingsitaliener eben gerade nicht meine Lieblingsspeise oder kaufe mir ein Buch, das ich unter normalen Umständen wohl nicht so interessant fände. Ich versuche, an jedem Tag 10 Prozent meiner Routineentscheidungen dem Zufall zu übergeben.
Das ist jetzt nicht so super aufregend, jeder macht ja immer mal was anders als sonst, und bei den gefühlten 250 Routine-Entscheidungen, die wir am Tag so durchziehen, komme ich auch im Leben nicht auf 10 Prozent. Das Gute an der Regel aber ist, dass ich mir bei manchen Entscheidungen denke: „OK, das ist jetzt zwar schwachsinnig, aber da ich weit hinter meine 10 Prozent-Regel zurück gefallen bin, mach ich das jetzt einfach….“
Diese Regel hat mich heute von meinem geliebten Laufband herunter gezogen und in einen Body-Pump-Kurs herein geschoben. OK, jetzt tut mir alles weh. Aber ich die Regel hat sich mal wieder als sehr spaßig und sinnvoll erwiesen:

Tu öfter mal was Ungewohntes!

PsychCast 004: Das perfekte Leben

Die neue Episode des PsychCast ist online!

In der vierten Sendung sprechen wir locker über Dr. Drew, die Fragilität des Lebens, unsere Anspruchshaltung an das Schicksal, Coping, den Wunsch nach Kontrolle, Erwartungen an die Medizin, Genuss, Kindererziehung, Partnerschaften, Ariadne von Schirach (Interview, “Du reichst mir”), Verabredungen, den technischen Fortschritt der 80er Jahre, Wasser als wichtigstes “Medikament” des alten Menschen, “Berufseinstieg Arzt“, “Food-Porn” in den sozialen Netzwerken, Pharmaunternehmen, ein neues “Skill”, den Kinder-Cheftag und die 2Do App.

Ihr findet die aktuelle Episode hier, wie immer unter http://www.psychcast.de, dort oder bei iTunes könnt ihr sie auch einfach abonnieren.

Viel Spaß!

PsychCast 003 ist draußen!

IMG_1801-224x300

Die dritte Episode des traditionellen PsychCasts mit Alexander Kugelstadt und mir ist online. Diesmal geht es in lockerer Folge um unterschiedliche Themen aus der Psychiatrie, mit einigen interessanten Begriffsklärungen. Die Folge findet ihr hier auf der Seite www.psychcast.de, dort könnt ihr sie direkt hören oder den RSS-Feed abonnieren.