Nun hat es geklappt: Psychiatrie to go läuft jetzt auf www.psychiatrietogo.de

Voila_Capture 2014-08-08_07-10-08_nachmSo: Beim dritten Versuch hat es nun geklappt: Der Blog ist jetzt durchgehend unter der Domain www.psychiatrietogo.de zu erreichen und die Unterseiten heißen jetzt auch so. Gefällt mir gut.

Geschafft habe ich das nach mehreren Versuchen, indem ich meinen uralten Vertrag bei Strato mal gekündigt habe, und meine (beiden) domains auf www.hover.com transferiert habe. Hover macht nur Domainmanagement. Kein webspace, keine komischen Knebelverträge; einfach Domains verwalten. Das aber einfach, gut und preiswert. Und der technische Service ist erprobtermassen schnell, nett und effizient. Kann ich empfehlen!

Neues Design…

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Also mir war das alte WordPress-Theme „Nuntius“ mit der Zeit etwas schwerblütig erschienen. Ich habe heute mal den Knopf gedrückt, der das Theme „Twenty Twelve“ auswählt. Das gefällt mir im Moment weit besser, weil es viel frischer und moderner aussieht. Was haltet ihr davon?

 

Lärm versus Spotify

Ich mag eigentlich keine Musik. Also gut, es gibt einige wenige eng umschriebene Stilrichtungen, die ich gerne höre. Eigentlich mag ich nur Bach, helle nordirische Frauenstimmen, dunkle Filmmusik und bizarre Kombinationen dieser Grundelemente. Wenn ich dann so ein Stück finde, höre ich es oft 20 mal hintereinander.

Alles andere empfinde ich eigentlich als Lärm. Besonders schlimm ist Radio. Das spült einem doch so ein klebriges Höhr-Öl durch den Gehörgang, gepantscht mit Werbung. Ich habe in den letzten Jahren immer mal wieder versucht, Radio zu hören; über 45 Sekunden bin ich nie hinaus gekommen. Man kann also sagen, dass ich ziemlich unmusikalisch bin, selbst, was das Hören angeht.

Auftritt Spotify. Seitdem ich Spotify abonniert habe, finde ich ständig neue Musik, die mir gefällt. Zunächst habe ich mal die paar Songs angehört und in “Meine Musik” gespeichert, die ich schon mochte. Dann bin ich auf “Entdecken” gegangen. Da hab ich zum Beispiel gesehen, dass meine Schwester auf Spotify zuletzt “You are my hiding place” von Selah gehört hat:


Und das finde ich zum Beispiel wunderschön. Da habe ich gemerkt, dass Empfehlungen von Spotify mir wirklich Musik zeigen, die ich mag. Und seither benutze ich mit zunehmender Begeisterung die “Empfehlungen” Funktion von Spotify. Seit kurzem denke ich gar nicht mehr, dass ich unmusikalisch bin. Ich genieße vielmehr mir bislang völlig unbekannte Interpreten, Alben und Stücke. Also ich als bislang sehr unmusikalischer Mensch kann Spotify wirklich empfehlen…
Im ersten Monat ist Spotify kostenlos, danach kostet es 10 € im Monat. Probier´ es doch mal aus!

Psychiatrie to go hat jetzt eine eigene Facebook-Seite

Psychiatrie to go hat jetzt eine eigene Facebook-Seite: https://www.facebook.com/psychiatrietogo.

Schau doch mal vorbei und hinterlass mir ein „Gefällt mir!“

Neuer iPad Blog Editor: BlogTouch Pro

Ich weiß, man muss nicht für jeden post einen neuen iPad Editor ausprobieren. Aber man kann! Ich probiere seit einigen Tagen BlogTouch Pro aus, und ich bin bislang sehr zufrieden.

Es kommt komplett im iOS7-Look, und seien wir ehrlich, alles andere macht doch inzwischen Augenkrebs. Die Edit-Funktionen sind prima, man kann sogar über einen Knopf Tabellen in den post einfügen. Da überlebe ich es sogar, dass markdown nicht nativ unterstützt wird. 
Besonders gut gelingt das Einfügen von Bildern und Video-Links, was mit vielen anderen Programmen wie Byword eben nicht geht. Nerds können in den html-Modus umschalten, und jedes tag einzeln mit der Hand ausrichten, was im Einzelfall glücklich machen kann. Überschriften sind etwas versteckt unter dem button Font-Style (AA), aber wenn man das einmal gefunden hat, ist die Bedienung der App eigentlich komplett intuitiv.
Man kann neben neuen und alten posts auch seine Seiten und die Kommentare komfortabel verwalten. Mir gefällt das sehr gut. 
Hier findet ihr eine kostenlose Probeversion, mit der ihr prüfen könnt, ob die App Euch gefällt. Posten kann man dann mit der Vollversion für 4,49€. Es gibt auch Versionen für Blogger-Blogs.

Quantified Self

5640.png31685.pngEs gibt ja diesen neuen Trend, sich selbst den ganzen Tag zu vermessen: Quantified Self. Kalorienzahl, Bewegung, Minuten, die ich vor dem Computer verbracht habe, Trinkmenge; was immer irgendwie messbar ist, wird per Smartphone aufgezeichnet. Und mit der iWatch wird das ja nicht besser werden…

Eigentlich finde ich diesen Trend völlig schwachsinnig, da ich auch ohne ständige Selbst-Vermessung weiß, ob ich heute gejoggt bin oder nicht. Da aber andererseits mein Persönlichkeitsprofil unzweifelhaft erhöhte Werte auf der Geek-Skala aufweist, habe ich mir mal ein Jawbone UP24 zugelegt, um damit zu experimentieren.
Und ich muss sagen, dies Band macht mir schon Spaß. Es misst zwei Sachen:
  • Tagsüber misst es die Schrittzahl und informiert über den aktuellen Fortschritt. Wenn man sich zum Beispiel zum Ziel setzt, jeden Tag 10.000 Schritte zu machen, sagt einem die App zu einstellbaren Zeiten, wieviel man schon geschafft hat. Wenn die Schrittzahl noch niedrig ist, kann man problemlos noch einen hübschen kleinen Spaziergang machen. Das funktioniert bei mir ganz gut: Seit ich das Band trage, nehme ich öfter die Treppe als die Rolltreppe, mache schon mal einen netten kleinen Umweg und gehe vor allem abends nicht so gerne mit 8.000 Schritten schlafen; dann gehe ich doch lieber noch mal kurz durchs Veedel.
  • Nachts misst es die Schlafdauer und unterscheidet offenbar auch zwischen normalem Schlaf und Tiefschlaf. Auch hier kann man sich selbst ein Ziel setzen. Mir hilft das, öfters rechtzeitig ins Bett zu gehen.
Nach jetzt etwa drei Monaten des Tragens habe ich die oben stehende Meldung bekommen: Eine Million Schritte geschafft! Also da kann man Quantified Self grundsätzlich so blöd finden, wie man will: Das motiviert dann doch!

Zeitleisten erstellen mit Easy Timeline

In der Psychiatrie ist es oft entscheidend, sich ein klares Bild vom zeitlichen Ablauf einer Erkrankung und deren Behandlung zu machen. Oft braucht man einen Überblick, wie sich die Erkrankung über die gesamte Lebenszeit dargestellt hat, und wann welche Therapie eingesetzt wurde.

Und dann kommen oft noch weitere Faktoren dazu:

  • Wo und wie wohnte der Patient?
  • War er in einer Partnerschaft?
  • Gab es einen relevanten Drogenkonsum?
  • Wie sah es beruflich aus?

Und vieles mehr. Und das alles soll man sich so visualisieren, dass man einen vernünftigen Überblick hat. Man soll also wissen, wann die erste Krankheitsepisode war, welche Therapie dann eingesetzt wurde, wie lange es unter dieser Therapie stabil lief, wann es unter welcher Therapie und welchen Rahmenbedingungen wieder zu einem Rückfall gekommen ist, wie oft diese Rückfälle sich wiederholt haben und so weiter.

Kann man alles auf einem DIN A4 Blatt machen, und sollte das auch viel öfter tun. Aber für Fallvorstellungen und Präsentationen empfehle ich das Mac Programm Easy Timeline. Im Video stelle ich es vor:

http://youtu.be/KX7q7011rYs

Einen sehr guten 30 minütigen Screencast von Screencastsonline, der Easy Timeline erklärt, findet ihr hier: https://www.youtube.com/watch?v=swGA8xvkYcU

 

Gebärdendolmetscher in der Hosentasche

Ich habe hier ja schon ein paar mal Übersetzungsapps vorgeschlagen, die einem helfen können, mit Patienten in sehr fremden Sprachen zumindest notdürftig zu kommunizieren. Gegenwärtig verwende ich selbst hierfür iTranslate. Ich habe es tatsächlich einige Male im echten Betrieb wirklich angewendet. 
Heute hat mir eine Kollegin eine App gezeigt, die häufig gebrauchte medizinische Sätze in die Gebärdensprache übersetzt. Wenn man einen gehörlosen Patienten behandelt, der nicht gut im Lesen und Schreiben ist, kann diese App helfen. Für die Rückübersetzung aus der Gebärdensprache hilft sie natürlich nicht. Dennoch wird sich gerade ein psychiatrischer Patient gut aufgenommen fühlen, wenn man ihn mit einigen Sätzen in Gebärdensprache begrüßen kann. Man wählt in der App einen nach Themen geordneten Satz aus, und die App zeigt den Satz dann als Video in Gebärdensprache an. Hab ich noch nicht im echten Feldeinsatz ausprobiert, ist aber cool.
iSignIT ist kostenlos für´s iPhone und für´s iPad zu haben.

PixelPumper: Ein neuer WordPress Editor für den Mac

Man hat ja nie genug WordPress Editoren. Nachdem das gute alte Mars-Edit schon ziemlich in die Jahre gekommen ist, und das Schweizer-Messer Byword zwar Text gut publishen kann, aber keine Bilder verarbeitet (außer in der markdown-Syntax, aber dann muss das Bild anders zu WordPress hochgeladen werden), habe ich frisch im Mac-App-Store PixelPumper gefunden. Es ist noch in der Beta-Phase, dafür aber kostenlos.

Es hat ein frisches und intuitives Interface, das Lust auf´s Schreiben macht. Alle häufig verwendeten Funktionen sind nur einen click weit entfernt. Ich werde es mal ´ne Zeit lang verwenden, und dann berichten, wie es so läuft…

There´s an app for that…

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There´s an app for that: Ich habe hier zufällig ein Programm gefunden, dass Uninstall PKG 1.0 heißt; wer also sein Psych KG loswerden möchte, findet hier endlich ein einfaches Programm…

Für jede Sorte Daten eine spezialisierte Cloud

Ich habe das [schon mal][1] angesprochen: Die Dateien auf deinem Computer sind wertvoll. Du solltest Vorsorge treffen, sie nicht zu verlieren. Stell Dir vor, morgen kommt ein Dieb, der deinen Laptop und deine externe Backup-Festplatte klaut. Was ist dann unwiederbringlich verloren? 99 Prozent deiner Hochzeitsfotos? 99 Prozent der Fotos deiner Kinder? Der Text deiner Diplomarbeit? Deine gekaufte Musik? Gerade die Fotos sind unwiederbringliche Erinnerungen, die es verdient haben, besser geschützt zu sein. ## Was für Dateien hast du auf deinem Computer? Denken wir es mal konsequent durch: Du hast auf Deinem Computer folgende Arten von Daten:

  • Dokumente
  • Fotos und Videos
  • Musik
  • Filme
  • Kontakte, Kalender, Emails, Notizen
  • Software
  • Passwörter

Stimmt´s? Das sind die Kategorien, in die alle Dateien auf Deinem Computer eingeordnet werden können, oder? ## Wie sichere ich nun jede einzelne dieser Datei-Kategorien? Ich selbst habe mich entschieden, alle relevanten Daten sowohl in einer spezifischen Cloud als auch als lokale Kopie auf meinem Rechner zu haben, und von dieser lokalen Kopie mache ich regelmäßige Backups. Gehen wir mal jede Kategorie einzeln durch: ### Dokumente Dokumente aller Art (Texte, Tabellen, PDF´s, etc.) bewahre ich schon seit Jahren in einem [Dropbox][2]-Ordner auf. Dropbox hält alle Dokumente auf allen verschiedenen Rechnern synchron, speichert natürlich die aktuelle Variante online und funktioniert einfach einwandfrei. Klare Sache. Dropbox ist unlängst deutlich preiswerter geworden und nimmt jetzt nur noch 10 € pro Monat für 1 TB Online-Speicher. Das ist cool. ### Fotos und Videos Nachdem Everpix pleite gegangen ist, bin ich mit allen meinen Fotos und persönlichen Videos zu [Picturelife][3] gegangen. Dort kann man für 5$ im Monat 75 GB an Fotos und Videos speichern. Die sind dann sicher und man kann sie zu Not, wenn der Dieb alle lokale Hardware geklaut hat, einfach wieder downloaden und hat so nichts verloren. Außerdem kann man von überall einfach mit einem Browser oder einer mobilen App auf dem iPad oder iPhone auf alle seine Fotos und Videos zugreifen. Und mann kann Alben oder einzelne Fotos kinderleicht mit anderen teilen. Natürlich habe ich auch eine lokale Kopie meiner Fotos auf einem Laptop, ich verwalte sie mit iPhoto. ### Musik [iTunes Match][4]. Alle Musik immer überall dabei. Zusätzlich iTunes Library auf der Platte. ### Filme Guckst Du am besten im Kino. ### Kontakte, Kalender, Emails, Notizen Verwalte ich alle über die Apple-eigene iCloud. Diese legt (im versteckten Verzeichnis Library) lokale Kopien an, die sich als Backup sichern lassen. ### Software Lade ich nach Möglichkeit im App-Store, von da aus lässt sie sich jederzeit wieder downloaden und installieren. Wenn ich sie auf der Homepage des Herstellers kaufe, speichere ich mir die Download-Seite und den Lizenzcode in 1Password. ### Passwörter [1Password.][5] Großartiges Programm. Es synchronisiert eine Datenbank mit allen meinen Passwörtern, Zugangscodes, Softwarelizenzen, Kreditkartennummern, Fahrradschlosskombinationen und allem anderen in einer einzigen Datenbank, die ich von jedem meiner Computer und mobilen Gerät aus öffnen kann. Wenn ich aus 1Password eine Webseite öffne, trägt das Programm meinen Benutzernamen und mein Passwort automatisch ein. Ich muss mir nur noch ein, dafür sehr gutes Passwort merken, nämlich das, mit dem ich meine die 1Password App öffne. Alle anderen Passwörter sind zufallsgeneriert, kompliziert, einmalig und somit sicher. ### Backups Und alle lokalen Kopien meiner Dateien sichere ich alle sechs Monate auf einer externen Festplatte (Synology DS214play) und zusätzlich über Time Machine. Zwischenzeitlich hatte ich den Online-Backup Service [Crashplan][7] verwendet. Allerdings war hier der Upload sehr langsam. Dann habe ich mal mit [Backblaze][8] experimentiert, inzwischen habe ich mich aber von beiden Diensten wieder abgemeldet und erledige meine Backups selbst. Eine Festplatte (Transporter) habe ich an einem anderen Ort als Zuhause, so dass ich auch ein of-site-backup habe. ## Fazit Ich habe jede Dateiart in einer spezialisierten Wolke. Das ermöglicht mir den Zugriff von überall, auch von mobilen Geräten, sowie das Teilen mit Freunden. Zusätzlich habe ich von allen Dateien eine lokale Kopie, die ich lokal und of-site sichere. Damit ist jeder Paranoia, ich könnte Dateien verlieren, Einhalt geboten. [1]: https://psychiatrietogo.wordpress.com/2013/10/16/bewahre-deine-erinnerungen-sorgfaltig-auf/ [2]: https://db.tt/9i1Z7iPd [3]: https://picturelife.com/?love=fRul4DQv4NA8V ”Picturelife” [4]: http://www.apple.com/de/itunes/itunes-match/ [5]: https://agilebits.com/onepassword “1Password” [6]: http://www.drobo.com [7]: http://www.crashplan.com [8]: http://www.backblaze.com/de_DE/ “Backblaze”

Bewahre Deine Erinnerungen sorgfältig auf….

Jede Festplatte gibt früher oder später ihren Geist auf. Glaub mir. Das ist ein unumstößliches Naturgesetz, und es gilt auch für DEINE Festplatten. Mir ist es vor etwa einem Jahr passiert. Mein Laptop startete nicht mehr, und nichts, was auf dieser Festplatte gespeichert war, war noch zu lesen. Und das passiert auch mit jeder anderen Festplatte im Universum irgendwann. Auch mit Deiner! Doch, echt. Deswegen bin ich völlig besessen von ordentlichen Backups. Immer schon. Was mir damals sehr geholfen hat. Ich habe ganz entspannt eine neue Festplatte eingebaut, diesmal eine SSD, und das letzte (TimeCapsule-)Backup eingespielt. Danach waren alle Daten so, wie eine Stunde vor dem Crash. Und der Laptop war durch die SSD schneller geworden… 🙂 Und letzte Woche habe ich endlich etwas weiteres geschafft: Ich habe ein Backup auf einer externen Festplatte mal nicht Zuhause in den Schrank gestellt, sondern an einem anderen Ort gebracht. Das heißt offsite-backup und gilt als Mindestanforderung an eine vernünftige Backup-Strategie. Hilft sehr, wenn das Haus abbrennt. Offsite-backups gehen als Cloud-backup oder durch Fortschleppen einer Festplatte ins Büro, zu Freunden oder Verwandten.

Die vier wichtigsten Anforderungen an eine vernünftige Back-up-Strategie lauten:

  • Mach auf jeden Fall Backups!
  • Prüfe immer mal wieder, ob Dein Backup funktioniert (zum Beispiel prüfst Du heute und an jedem Freitag den 13., ob Du Dein Backup wiederherstellen kannst).
  • Mach mindestens zwei Backups.
  • Lager ein Backup woanders als Zuhause (offsite-backup).

Backups Deiner Daten sind ja nicht nur ein Geek-Hobby. Früher gab es die guten, alten, in Leder gebundenen Familien-Fotoalben, und die gingen nicht alle paar Jahre kaputt, weil irgendeine Laptop-Festplatte abrauchte. Und so waren die Erinnerungen sicher. Inzwischen ist es aber doch so, dass ein großer Teil unserer Erinnerungen nur noch elektronisch sind. Fotos, Videos, Dokumente, alles nur noch elektronisch. Stell Dir vor, der Computer, auf dem Du das alles gespeichert hast, geht kaputt. Und Du hast kein Backup. Alle Fotos Deiner Kinder, Videos der ersten Schritte, jpg´s Deiner verstorbenen Großmutter, pdf´s Deiner Sporturkunden: alles weg. Ich würde wahnsinnig werden. Ein achtsamer Umgang auch mit seinem digitalen Leben gehört inzwischen genauso zu einer vernünftigen Selbstfürsorge wie früher das ordentliche Sammeln von Fotos in Fotoordnern. Also meine Backup-Strategie sieht so aus:

  • Da ich einen Mac habe, habe ich auch eine TimeCapsule, die macht automatisch jede Stunde ein Backup aller Daten.
  • Alle sechs Monate speichere ich alles wichtige auf einem Drobo, der steht inzwischen nicht mehr Zuhause. Stürzt das Haus ein, sind meine Daten sicher.
  • Zuhause speicher ich alles immer mal auch noch auf meinem FileTransporter.
  • Zusätzlich benutze ich Cloud-Speicher. Alle wichtigen Daten habe ich in der Dropbox.
  • Meine 24.000 Fotos sind einmal bei Flickr gespeichert und jetzt neu bei Everpix (Achtung, Werbung; Wenn du Dich über diesen link anmeldest, bekommst Du 6 Monate länger zurückreichenden kostenlosen Speicherplatz dort). Everpix stellt alle Fotos von allen Geräten in einer schönen Ansicht zusammen, sortiert Duplikate aus, macht Teilen möglich und erlaubt auch das wieder herunterladen, wenn man Fotos verloren hat, was flickr zum Beispiel nicht erlaubt.
  • Und ich experimentiere mit Bitcasa, einem Dienst, der unbegrenzten Online-Speicher anbietet, allerdings nach dem Einführungspreis von 29 $ fürs erste Jahr, den ich gezahlt habe, später für 79 € pro Jahr. Die ersten 10 GB sind allerdings kostenlos.
  • Ich hatte auch mal CrashPlan probiert, das war mir aber zu langsam.

Also: Verliere Deine Fotos nicht, verliere Deine Daten nicht, verliere keine Deiner elektronischen Erinnerungen. Mach Backups. Auf externen Festplatten, auf Cloud-Speichern oder beides. Aber machs!

Ig-Nobel Preise 2013 verliehen

Nerds wissen Bescheid: Alljährlich werden in Harvard die Ig-Nobelpreise für skurrile wissenschaftliche Forschungen vergeben.

Mein Lieblingspreis ist dieses Jahr der Preis in der Kategorie Psychologie, der eine Studie ehrt, die zeigt, dass Menschen, die glauben, sie seien betrunken, auch glauben, sie seien schöner.

Dieser Artikel aus der Zeit stellt alle Preisträger vor! Prost!

Editorial für iOS: Großartiges Blogging-Tool

In der Nerdspähre wird gerade ein neuer iPad Editor gehypt, der es aber auch wirklich in sich hat. Es handelt sich um Editorial. Editorial ist das Mekka der iOS Automation Geeks, das Jerusalem der blogger und die Sixtinische Kapelle der Markdown-Junkies. Und damit genau mein neues Blogging-Tool. Es hat soeben im Sturm mein bis heute heiß geliebtes Byword vom Thron gestoßen.
Aber seht selbst…